Geheimtipps Yucatan

Wie ihr auf Instagram mitverfolgen konntet oder musstet (ihr hattet ja ohnehin keine Wahl), war ich im April für zwei Wochen in Mexiko – genauer gesagt: in Yucatán unterwegs. Höchste Zeit, Euch meine ganz persönlichen Yucatán Geheimtipps vorzustellen (die vielleicht gar nicht mehr so geheim, aber trotzdem toll sind – und überhaupt: Was solls! Es waren ohnehin schon tausendmillionen andere Menschen vor mir in Yucatán, ich will nur noch einmal mit den Bildern angeben…hehehe).

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Yucatán Geheimtipps: Sian Ka’an in Tulum

Alle kennen in Tulum die Maya-Ruinen, die Parties im Papaya Playa Project oder die super instagrammable Frühstücksbowls im Nomad. Und zugegeben: Auch der Nationalpark Sinn Ka’an sollte vielen ein Begriff sein. Trotzdem schnappen sich in Tulum nur die wenigsten einen Roller und heizen über die sandigen Wege Sian Ka’ans. Dabei lohnt es sich. Denn hier hat man ausnahmsweise seine Ruhe vor dem Boho-Trubel – und entdeckt vielleicht auch eine Perle. So, wie das „El Ultimo Playa“ – ein Ort „disconnected from the world“.

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Hier, in diesem Camp mit einfachen Cabanas, einem kleinen Beach Club und einem herrlich sauberen Sand, spürt man noch den ursprünglichen Vibe von Tulum. Günstig trinken wir hier kühles Bier, essen hervorragende Guacamole und Enchiladas und lassen uns die Sonne auf den Bauch scheinen. Wer braucht da noch künstlichen Boho-Chic?

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Yucatán Geheimtipps: Coqui Coqui Coba

Viele tolle Hotels haben wir in Yucatán besucht – darunter auch das Royal Hideaway Playacar. Ein Haus, das uns aber wahrlich in Erinnerung geblieben ist, war das Coqui Coqui Cobá, das sich mitten im Dschungel und gleichzeitig an einem wunderbar ruhigen See befindet und unweit der berühmten Maya-Stätte von Cobá liegt. Gerade einmal eine Hand voll Suiten sowie eine Private Villa umfasst das Coqui Coqui Cobá. Die Architektur ist den naheliegenden Maya-Ruinen nachempfunden. Hier herrscht Luxus und Stil der besonderen Art. Die Klientel ist wohlhabend, unaufgeregt und mid-thirty. Einzigartig wird der Aufenthalt aber erst durch Juliette und Berry. Das belgische Pärchen managt das Hotel – mit viel Liebe, Hingabe und Enthusiasmus! Absolut empfehlenswert.

Hier geht es zu einem ausführlichen Bericht über das Coqui Coqui Cobá.

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Yucatán Geheimtipps: Los Colorados

In der Nähe von von Rio Lagartos am Golf von Mexiko liebt das kleine Fischerdorf Las Coloradas. Staubige Straßen führen in den verschlafenen Ort, der an sich keine Sehenswürdigkeit ist. Doch bereits aus der Ferne sieht man die Salzberge. Direkt daneben befindet sich eines der künstlich angelegten Salzbecken, dessen Wasser bräunlich schimmert. Doch nur wenige Schritte weiter, im nächsten Teich, ändert sich die Färbung bereits in ein wunderliches Rosa – und bei richtigem Lichteinfall auch in einem satten Pink! Der Grund: Bestimmte Mikroorganismen verleihen dem pinken Wasser seine Farbe. Über die Nahrungskette werden Carotinoide, also Farbstoffe, weitergegeben. Zum Beispiel an Salinenkrebse, die sich von den Mikroorganismen ernähren. Die Krebse werden wiederum von den beheimateten Flamingos verspeist. Dadurch werden die Federn der Vögel so herrlich pink.

Ohne einen Guide darf man die Salzanlage mit dem pinken See, die in Privatbesitz ist, nicht betreten. Der Guide kostet aber nicht viel. Und es lohnt sich, dem pinken See einmal näher zu kommen. Spektakulär ist die kleine Wanderung am windigen Ufer nicht. Doch der Ausblick ist sagenhaft. Und die Fotos, die man vor Ort schießt, sind für die Ewigkeit.

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Yucatán Geheimtipps: Cenote Azure

Gerade in der Region rund um Tulum und Playa Del Carmen gibt es unzählige Cenoten.  Die teilweise oder vollständig eingestürzten ehemaligen Kasthöhlen sind eine Besonderheit der Halbinsel und wurden schon von den Mayas als Brunnen genutzt. Dabei sind einige überfüllter, als anderen. Denn auch Einheimische gehen hier mit ihren Familien baden. Empfehlenswert ist die Cenote Azure. Der Eintritt ist nicht hoch. Mit etwas Glück hat man hier etwas Ruhe, kann schnorcheln, planschen, tauchen – oder einfach nur Arm in Arm auf einem warmen Stein am Rand des Naturpools sitzen, während die Sonne durch das Palmendach fällt. Tipp: Nehmt Euch Handtücher mit und habt ihr Badekleidung gleich unter Eurem Sommerkleid. Und haltet die Kamera bereit. Cenoten sind wahnsinnig fotogen!

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Yucatán Geheimtipps: Streetart in Holbox

Vollkommen unterschätzt habe ich die Insel Holbox, die im Norden von Yucatán liegt. Deswegen reichte unsere Zeit leider nur für einen Tagesausflug. Dabei ist Holbox wahrlich wunderschön und wenn wir das nächste Mal nach Mexiko fliegen, steht diese Insel in jedem Fall auf unserer Agenda. Auf die Insel setzt man mit der Fähre über. Den Mietwagen lässt man einfach auf einem bewachten Privatparkplatz für mehrere Stunden stehen. Das kostet nicht viel und ist in jedem Fall sicherer.

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Auf Holbox sind keine Autos erlaubt. Stattdessen kann man alles zu Fuß erreichen – oder mit einem Caddy-Taxi. Davon düsen etliche über die schöne Insel. Kunterbunt sind die Häuser in Holbox bemalt. Wohin man blickt, gibt es Streetart. Und der Strand der Insel ist besonders sauber, das Wasser klar und sehr warm. Traumhaft!

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Yucatán Geheimtipps: Der Weißwein Casa Madera

Ihr glaubt, ihr könnt in Mexiko nur Kokoswasser und Cocktails trinken? Weit gefehlt! In den gehobeneren Hotels und Restaurants wird oftmals ein Wein namens Casa Madero angeboten. Herausragend ist der Chardonnay, der einen an einen frischen, klaren Riesling erinnert. Eisgekühlt im Glas (mit Blick auf das Meerwasser), schmeckt der Wein im Übrigen am Besten.

Gewinnspiel SunnyCars

Yucatán Geheimtipps: Mit dem Mietauto unterwegs?

Wir hatten bereits in Deutschland online bei Sunny Cars unser Mietauto geholt. Wichtig: In jedem Fall einen Rundum Sorglos Schutz wählen! Recherchiert man nämlich im Internet, welche Dinge in Mexiko alle schief gehen können, bekommt man schon ein wenig Bammel. Da werden einem Horror-Stories von geklauten Reifen und zerstörten Autospiegeln serviert. Wer sich vorab um eine gute Versicherung kümmert, wie Sunny Cars es anbietet, kann während der Reise gelassen bleiben. Ohne Probleme erhielten wir die Schlüssel zu unserem weißen Kia, der uns gemütlich von A nach B brachte. Die Straßen in Yucatán sind sicher und entspannt befahrbar. Nur die Autobahn Richtung Mérida ist mautpflichtig (und das kann im Übrigen ganz schön teuer werden).

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