Long Beach Mauritius | Eine Reise zu mir selbst

Long Beach Mauritius

Manchmal muss man um die halbe Welt reisen, um eine grundlegende Erkenntnis zu erlangen. Das klingt snobby, ich weiß. Und ja – das ist es vielleicht auch ein wenig. Aber genau so ist es mir widerfahren. Und zwar, als ich zu Gast im Long Beach Mauritius war. 

Long Beach Mauritius

“Ms. Hintze – why are you keeping all this”, fragt mich der ayurvedische Arzt Vishal. Ich liege mit dem Kopf nach unten auf einer Liege im Cinq Mondes Spa & Wellness Retreat des Long Beach Mauritius und habe mit den Tränen zu kämpfen. Nicht etwa, weil Vishal meine ayurvedischen Druckpunkte aktiviert, die mein körperliches Gleichgewicht wiederherstellen sollen (durchaus schmerzhaft). Sondern, weil ich tief berührt bin. Ich sei eine gute Zuhörerin, sagte der Ayurveda-Expertin im vorangegangenen Gespräch zu mir. Doch er sehe, dass ich öfter regelrecht verschlossen bin. Auch wenn ich viel rede, so spreche ich nicht offen über mein Inneres. Ich gebe viel zu oft die Starke – dabei müsse das nicht sein. Mehr noch: Dieses Verhaltensweise bringe meine mentales Gleichgewicht früher oder später ins Wanken und ich müsse Acht geben, dass sich daraus nicht irgendwann ein handfester Burnout enwickele.

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Für diese Erkenntnis brauchte der Ayurveda-Experte keine 15 Minuten. Und doch trifft mich die Aussage im Kern. Denn eben diese Verschlossenheit, meine zeitweiligen Schwierigkeiten, mein echtes Inneres nach Außen zu kehren, sehe ich als meine größte Schwäche an. Verwirrt, ertappt und zugleich erleichtert liege ich also im Cinq Mondes Spa & Wellness Retreat und habe gleich zwei wichtige Erkenntnisse.

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Erstens: Ayurveda ist mehr, als nur ein schicker Trend, sondern ein wahrlich holistisches Konzept. Zweitens: Ich muss etwas ändern. Was ich hiermit – mit diesem Beitrag – tue. Ich gelobe: Ab sofort rede ich mehr über meine Emotionen und weniger Humbug. Ob mir das gelingt? Das werde ich in den nächsten Wochen wohl erfahren.

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Das weltweit einzige Cinq Mondes Spa & Wellness Retreat

Allein für diese Erkenntnisse hat sich mein Besuch im Long Beach Mauritius gelohnt. Dass diese Reise aber ganz sicher noch viele Wochen nachklingen wird, hat auch andere Gründe. Da gäbe es zum Beispiel das bereits erwähnte Spa. Offen gestanden: Ich habe als Journalistin schon einige Wellness-Reisen erlebt – und alle waren auf ihre Weise wunderbar. Doch in dem Fünf-Sterne-Resort an der ungezähmten Ostküste Mauritius wird das Wort “Entspannung” noch einmal auf ein neues Level gehoben. Das Cinq Mondes Spa & Wellness Retreat – übrigens das erste weltweit seiner Art – ist eine architektonische Perle. Wunderbar gelegen, inmitten der grünen, tropischen Landschaft, in der das gesamte Resort eingebettet ist, kommt man hier auf Schönste zur Ruhe – selbst auf einer Pressereise, die meist aus einem vollen Programm besteht.

Long Beach Mauritius

Neben ayurvedischen Behandlungen werden hier auch Taoistische sowie Detox-Treatments und klassische Beauty-Anwendungen geboten. Immer zum Einsatz kommen die Produkte der französischen Spa-Marke Cinq Mondes, die inspiriert von traditioneller Heilkunst und Kosmetik sind.

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Pressereise? Essereise!

Ein weiterer Grund ist wiederum die Kulinarik. Das Besondere: So vielfältig die Kultur und die Geschichte Mauritius’ ist, so unterliegt auch die heimische Küche zahlreichen Einflüssen. Die fünf Restaurants im Long Beach Mauritius spiegeln das wider. Sie heißen Chopsticks (chinesisch-asiatisch), Hasu (japanische Haute Cuisine), Le Marché (internationale Buffets), Tides (in Seafood und loakale Leckereien) und Sapori (italienisch). Auch eine Bar gibt es natürlich: Das Shores bietet leckere Cocktails und Live-Musik am Abend.

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Jedes Restaurant überzeugt – doch vor allem das Dinner im Hasu ist einzigartig. Selten habe ich so herausragend gutes Sushi gegessen! Und dank des slow eating concepts, das im Long Beach Mauritius angeboten wird, nehme ich Textur und Aromen ganz bewusst wahr. Die Idee hinter dem Konzept: Dass man sich (mit Hilfe einer Sanduhr) wieder richtig Zeit für das Essen nimmt und gerade den ersten Bissen mindestens eine Minute lang kaut. Das ist gar nicht so einfach – ist aber eine schöne Idee. Denn Essen ist Genuss und nicht nur Nahrungsaufnahme. Insbesondere im Long Beach Mauritius.

Long Beach Mauritius

Die mauritische Küche: So bunt, wie das Land selbst

Wer mag, kann sogar selbst den Kochlöffel schwingen – bei einem Kochkurs mit Chopsticks-Chef Ritesh. Gemeinsam mit dem Küchenchef besuchen wir erst einmal einen lokalen Markt, um die nötigen Zutaten einzukaufen. Allein das ist ein Erlebnis für sich. Im Anschluss geht es ans Schnippeln, Schälen, Würzen und Kochen. Es gibt ein aromatisches Curry, dazu Suppe, einen Salat aus Christophinen (auch bekannt als Chou-Chou, ein Kürbisgewächs), gedünsteten Fisch und scharfes Kürbispüree. Gemeinsam mit dem Chefkoch probieren wir dann auch das Gekochte und lernen: Das Essen auf Mauritius ist eine Mischung aus indischen, afrikanischen und chinesischen Einflüssen – genau wie die Mauritier selbst.

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Fred, der Golf-Pro?

Bei der ganzen Esserei bekomme ich bereits am ersten Tag ein schlechtes Gewissen und scheue den Gang auf die Waage. Dabei gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich im Long Beach Mauritius zu verausgaben – und zwar nicht nur auf den hoteleigenen Tennisplätzen, an der Kletterwand oder im Fitnessstudio. Auch Yoga-Stunden mit einem indischen Guru am Strand können Gäste wahrnehmen. Oder man schlägt ein paar Bälle auf dem satten Grün des Île aux Cerfs Golf Clubs. Gäste des Resorts haben hier kostenlosen Zugang. Es ist das erste Mal, dass ich den Schläger schwinge – und es macht mir überraschend viel Spaß: Eine weitere Erkenntnis über mich und mein Wesen, die ich im Long Beach Mauritius mache.

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Timeless Moments im Long Beach Mauritius

Entspannung, Entschleunigung, Erholung und einzigartige Erinnerungen – für all’ das steht das Long Beach Mauritius: Zusammengefasst ist das in dem Credo Timeless Memories. Die Gäste sollen ankommen, die Schuhe abstreifen, vom Smartphone aufblicken und die Zeit vergessen. Ganz einfach ist das natürlich auf einer Pressereise nicht – dennoch bekomme ich eine Idee von dieser Idee.

Beispielsweise bei der frühmorgendlichen Kayak-Tour auf dem Meer. Nur widerwillig und übermüdet von dem langen Flug und dem daraus resultierenden Schlafmangel hieve ich mich in das kleine Boot und rudere missmutig auf das offene Wasser hinaus – um mit einem sagenhaften Moment belohnt zu werden: Die Sonne bricht durch die Wolken und wirft ihr goldenes Licht über das türkisklare Meer. Ein weiteres Mal bin ich während meines Aufenthalts im Long Beach Mauritius ergriffen. Unsere Welt ist so schön. Und in dem Fünf-Sterne-Resort auf Mauritius ganz besonders.

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Alle Fotos: © Friederike Hintze | Roaya El Tahwy


Für diesen Bericht wurde ich freundlicherweise in das Long Beach Mauritius eingeladen. Anreise via Paris CDG mit Air Mauritius.