Botox, ja oder nein? | Die wichtigsten Fakten rund um das Nervengift

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Hand aufs Herz: Wer von Euch hat sich schon einmal überlegt, Botox spritzen zu lassen? Sei es gegen die unliebsame Zornesfalte, gegen Migräne oder, wie es derzeit ein neuer Trend ist, gegen Akne. Doch viele haben noch Skrupel davor. Kaum verwunderlich: Immerhin handelt es sich um ein starkes Nervengift. Deswegen haben wir einmal die wichtigsten Fakten und Infos rund um das Thema Botox gesammelt.

Um es kurz zu machen: Das Nervengift nimmt Muskeln die Spannung. Und zwar wirksam. Aus gutem Grund wird Botox vor allem gegen Mimikfalten, zum Beispiel an Stirn, Augenpartie und Mund angewendet. Doch die Sorge vor Nebenwirkungen ist weit verbreitet. Und tatsächlich kann Botox, das falsch injiziert wird, zu unschönen temporären oder dauerhaften Lähmungen führen. Wendet man sich jedoch an einen Experten für Botox, wie beispielsweise den Berliner Facharzt Dr. Karsten Lange, werden die Risiken auf ein Minimum reduziert. Dr. Lange ist in Berlin kein Unbekannter, leitet unter anderem die Ästhetikwelt-Berlin und ist ein Spezialist auf dem Gebiet der ästhetischen Chirurgie.

Ein Arzt wie Dr. Karsten Lange kennt sich mit der Injektion von Botox genau aus und kennt die Anatomie des Menschen. Zudem wurden mit keinem Medikament mehr Studien durchgeführt. Die Angst vor einer Vergiftung ist also nach dem neuesten Stand der Forschung unbegründet. Kosmetiker oder Kosmetikerinnen hingegen, die Botox-Behandlungen durchführen, haben schlichtweg keine medizinische Ausbildung. Ihnen können Fehler unterlaufen. Sei es in der Dosierung oder in der Platzierung des Nervengifts.

Botox: Weniger ist mehr!

Kurzum: Wer ein natürliches Ergebnis wünscht, das bestenfalls nicht auffällt, sollte sich also vertrauensvoll nur an Spezialisten wenden. Zudem gilt, wie bei fast allen Dingen im Beauty-Bereich: Weniger ist mehr! Gerade Botox-Einsteiger, das empfehlen zumindest Experten, sollten mit geringen Dosen einsteigen. Denn einzelne Partien mit dem Nervengift zu behandeln, kann zu einem strahlend schönen, frischen Aussehen führen. Übertreibt man es jedoch mit den Botox-Behandlungen, sieht man rasch maskenhaft aus. Carla Bruni und Meg Ryan lassen grüßen!

Wichtig ist noch zu wissen: Die Wirkung von Botox ist nicht dauerhaft. Denn Botulinumtoxin ist ein Eiweiß, das aus dem Bakterium Clostridium botulinum gewonnen wird. Diese Proteine gehören eigentlich nicht in den Körper. Daher werden sie nach einer Weile von Enzymen aufgespalten und abtransportiert. Das erklärt, warum die Botox-Wirkung nach drei bis sechs Monaten wieder abnimmt. Falten, die behandelt wurden, können wieder entstehen. Allerdings (bei regelmäßiger, niedrig dosierter Anwendung) nicht mehr in dem starken Ausmaß, wie vorher. Denn: Durch die Lähmung der jeweiligen Gesichtspartie, sind die “gebotoxten” Muskeln nicht so stark im Einsatz. So gesehen haben regelmäßige Botox-Behandlungen einen langfristigen Effekt.

Was muss man bei Botox noch beachten?

Vor der Behandlung mit Botox sollten keine blutverdünnenden Mittel eingesetzt werden. So kann Aspirin vor einer Botox-Behandlung beispielsweise während und nach der Injektion zu übermäßiger Blutung führen. Die Behandlung selbst kann leichte Schmerzen verursachen (aber absolut aushaltbar). Immerhin wird das Nervengift mit Hilfe einer feinen, dünnen Nadel injiziert. Zudem verspüren viele Patienten ein leichtes Brennen, wenn sich das Botox an der jeweiligen Stelle ausbreitet. Aber auch das vergeht rasch.

Auf Sport und übermäßige Sonneneinstrahlungen sowie Saunagänge sollte im Anschluss verzichtet werden. Wichtig ist auch, dass man nach der Injektion versucht darauf zu achten, den Kopf hochzuhalten.

Übrigens: Die Wirkung von Botox tritt nicht unmittelbar ein. Es kann bis zu 14 Tage dauern, bis sich die Wirkung vollständig entfaltet. Dann aber hat man für drei bis sechs Monate seine Ruhe in Sachen Falten. Und das für einen recht fairen Preis von etwa 130 Euro.


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