Aktivkohle | Das steckt hinter dem Beauty-Trend

Aktivkohle Was kann der Beauty Trend

© Photo by Jacqueline Day on Unsplash

Aktivkohle ist allgegenwärtig: Ob als Kaugummi, als Maske oder Peeling – das schwarze Pulver ist in zahlreichen Beauty-Produkten und verspricht weißere Zähne und reinere Haut. Auch in Nahrungsergänzungsmitteln, die beispielsweise im Online-Shop SlimCenter erhältlich sind, ist Aktivkohle. Doch was steckt hinter dem Beauty-Trend? Und ist das Pulver wirklich so ein Alleskönner? Das klären wir.

Aktivkohle kann starke Toxine und ungewollte Darmwinde im Körper einfangen und binden, die das tausendfache Gewicht der Kohle an sich haben kann. Dabei handelt es sich um ein reines Produkt der Natur, das beispielsweise gewonnen wird aus verkohlten, pflanzlichen Rohstoffen wie Holz, Torf oder Kokosnussschalen. Wie ein Schwamm bindet das feine Pulver Gifte und Unreinheiten im Körper. Dadurch können diese schädlichen Substanze leichter abtransportiert werden. Während hierzulande Aktivkohle erst seit einigen Jahren einen Hype erlebt und dank seiner positiven Effekte auf die Gesundheit als  Superfood-Pulver als Liebling der Beauty-Industrie gilt, weiß man in der asiatischen Kultur schon lange um die anregende Wirkung der Aktivkohle. So soll die Durchblutung und der Energiefluss im Körper durch das schwarze Pulver in Gang gebracht werden.

Eben weil Aktivkohle so vielseitig ist, wird es in der Health- und Beauty-Industrie auch vielseitig eingesetzt.

#1: Aktivkohle als Nahrungsergänzungsmittel

Wer beispielsweise unter einem Blähbauch und Völlegefühl leidet oder seinen Körper sanft entgiften möchte, kann Aktivkohle ganz bequem als Kapseln einnehmen. Ob vor oder nach dem Essen: Die Kapseln versorgen den Körper mit 1.000 mg aktivierter Kohle und verhelfen zu einem leichteren Körpergefühl. Wichtig: Das Nahrungsergänzungsmittel mit reichlich Wasser zu sich nehmen!

#2: Aktivkohle als Smoothie-Booster

Gerade in Amerika sind “Black Smoothies” absolut im Trend. Die Aktivkohle (engl. “Charcoal”) wird als Detox-Booster verwendet. Der Kohlenstoff besitzt wie bereits erwähnt die Fähigkeit, andere Stoffe wie etwa Bakterien oder Toxine, an sich zu binden. So werden Giftstoffe aus dem Körper geschleust und dabei gleichzeitig der Stoffwechsel angekurbelt.

#3: Aktivkohle als Shampoo

Schwarzes Shampoo? Gerade Blondinen haben da sicherlich Sorge vor unschönen Verfärbungen und einem akuten Graustich n den Haaren nach der Wäsche. Doch wer das Shampoo mit dem Kohlenstoff gründlich ausspült, hat nichts zu befürchten. Da Aktivkohle die Talgproduktion hemmt, soll das Produkt vor allem für fettende Kopfhaut geeignet sein. Allerdings sollte hier auf eine tägliche Anwendung verzichtet werden, da die Haare bei übermäßiger Anwendung austrocknen können. Daher lieber nur ein Mal die Woche zum Aktivkohle-Shampoo greifen und ansonsten andere Produkte verwenden-

#4: Aktivkohle als Zahnpaste und Kaugummi

Einen sichtbaren Bleaching-Effekt hat Aktivkohle wiederum bei der schwarzen Zahnpasta. Nach der Anwendung sind die Zähne deutlich aufgehellt. Allerdings: Auch hier gilt die Devise “weniger ist mehr”, denn der Kohlenstoff kann den Zahnschmelz schädigen und somit langfristig die Entstehung von Karies fördern. Daher: Besser zu schwarzen Whithening-Kaugummis greifen, die nur sanft die Zähne aufhellen.

#5: Aktivkohle in Masken und Peelings

Vor allem in Pflegeprodukten findet sich der Trend-Stoff immer öfter. Und das aus gutem Grund: Masken und Peelings mit Aktivkohle ziehen den Talg aus den Poren. Gleichzeitig wird von der Hautoberfläche Schmutz abgetragen, weswegen derartige Produkte mit dem Kohlenstoff vor allem für besonders ölige und unreine Haut geeignet sind. Das Gesicht wirkt nach der Anwendung meist strahlender und jünger.

Kurzum: Aktivkohle ist aus der Health- und Beauty-Industrie nicht mehr wegzudenken und kann tolle Effekte erzielen. Nur bei einigen Produkten sollte man zurückhaltender in der Anwendung sein. Ansonsten ist der Kohlenstoff ein echter Zugewinn!

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