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Die japanische Gesellschaft ist bereits seit jeher zu großen Teilen buddhistisch geprägt, was zur Folge hat, dass sich in diesem Land viele Dinge von dem unterscheiden, was wir aus Europa gewohnt sind. Und so hat sich die Bevölkerung in dem Land der aufgehenden Sonne auch lange Zeit, aus Angst vor Verbrechen und Suchtverhalten, die Glücksspiele jeglicher Art gesträubt. Allerdings haben auch in Japan die Aussichten auf hohe Gewinne dafür gesorgt, dass die japanische Regierung erst kürzlich ein neues Glücksspielgesetz auf den Weg gebracht hat, welches den Weg für Casinos in diesem Land geebnet hat. 

Japaner haben ein Faible für Glücksspiele 

Wenngleich jetzt mancher an dieser Stelle vielleicht annehmen mag, in Japan hätte die Situation in Bezug auf Glücksspiele bis vor kurzem noch so ausgesehen, wie in den Vereinigten Staaten, der täuscht sich gewaltig. Denn Glücksspiele fanden in Japan bislang keineswegs in dunklen Hinterzimmern oder lediglich im Internet ab, sondern diese werden oftmals sogar ganz offen in den Innenstädten angeboten. 

Denn dort fallen einem bereits den ersten Blick die vielen Pachinko Automaten auf, die einen riesigen Lärm verursachen und die Spieler auf einen Gewinn hoffen lassen. Jedoch dienen diese Automaten aus rechtlicher Sicht lediglich der Unterhaltung des Spielers und das, obwohl bereits viele Menschen hohe Beträge an diesen Seiten verloren haben. 

 Auch diverse Wettspiele sind in Japan erlaubt 

Neben den zuvor bereits angesprochenen Pachinko Automaten, die sich in vielen japanischen Städten finden lassen, sind zudem auch von der Regierung verwaltete Wetten, beispielsweise auf Pferderennen, in Japan ebenfalls erlaubt. Dagegen genießen Spielcasinos einen deutlich schlechteren Ruf, da diese aus der Sicht von vielen Japanern den Ursprung für die organisierte Kriminalität darstellen.

Und zudem wird in Japan befürchtet, dass der direkte Kontakt zwischen den Casinos und den Spielern durch den Staat in der Folge nur äußerst schwer zu überwachen sei.Denn schon im Bereich der Pachinko Automaten verdienen auch die Yakuza, wie die Mitglieder der Mafia in Japan genannt werden, einen gehörigen Anteil der hiermit erzielten Einnahmen.

Doch verwunderlich ist dies keinesfalls, denn mit nur einem einzigen Pachinko Automaten ist es in nur einem Jahr möglich, einen Umsatz von etwa 150 Milliarden € zu erzielen, weshalb sich bereits mehrere Pachinko fest in der Hand der Mafia befinden.Und nicht die Yakuza möchten ihren Teil von dem großen Ganzen abbekommen, sondern auch ein Teil der japanischen Polizei. Daher arbeiten unter anderem einige hohe Beamte mit den Betreibern solcher Läden zusammen und erhalten hierfür im Gegenzug nach ihrer Pensionierung eine sichere Anstellung innerhalb der Pachinko Industrie, was für diese oftmals äußerst lukrativ ist. Ebenso wie auch für die Syndikate aus Nordkorea, denen ebenfalls etwa 11.000 Pachinko Läden in Japan gehören. 

Neues Glücksspielgesetz soll für höheren Wachstum 

Doch während das Pachinko Spiel zumeist unter den niedrigeren Gesellschaftsschichten und Geringverdienern verbreitet ist, sollen die Casinos, welche jetzt in Japan eröffnet werden, eine deutlich zahlungskräftigere Kundschaft aus der oberen Gesellschaftsschicht ansprechen.

So hofft der japanische Premierminister Abe unter anderem darauf, dass die Staatskassen von dem neuen Casinogesetz in den kommenden Jahren ordentlich profitieren werden. Denn der japanische Staat ist hoch verschuldet und verspricht sich durch die Regulierung des Glücksspiels, sowie die Schaffung von Casinos eine gehörige Finanzspritze und im besten Fall sogar ein Wirtschaftswachstum.

Allerdings scheint es so, als wolle die Regierung mit den neu geschaffenen Casinos vor allem Touristen aus dem Ausland anlocken und vergisst dabei die vielen Japaner, welche zunächst in erster Linie von den Spielhallen angelockt werden dürften. Der schließlich Casinos, Spielhallen oder auch Wetten für einen Großteil der Touristen keineswegs etwas Besonderes, da es diese in deren Herkunftsländern bereits seit längerem gibt. Und aus diesem Grund dürfte auf die Kundschaft der japanischen Casinos zu etwa 80 % aus einheimischen Spielern bestehen. 

 Uneinigkeit in Bezug auf das neue Glücksspielgesetz in Japan 

Dass längst nicht alle japanischen Bürger mit dem neuen Glücksspielgesetz in ihrem Land zufrieden sind, zeigt unter anderem eine Umfrage in der ermittelt wurde, dass rund 70 % der Japaner befürchten, dass dieses Gesetz zu einem Anstieg der Spielsucht in dem Land beitragen könnte. 

So übte selbst eine bekannte Tageszeitung harsche Kritik an dem neuen Gesetz, da es sich hierbei um nichts anderes als eine Wachstumsstrategie Handel, die auf dem Pech von anderen basieren würde. Allerdings plant die Regierung auch Maßnahmen, um der drohenden Spielsucht in Japan entgegenzuwirken. So ist unter anderem vorgesehen, dass es den japanischen Bürgern maximal dreimal pro Woche oder zehnmal im Monat möglich ist, in einem der Casinos oder Spielhallen ihr Glück zu versuchen.Zudem sollen sich diese Casinos und Spielhallen, ähnlich wie in anderen Ländern, zum Beispiel in Luxushotels befinden, um diesen einen vornehmen Touch zu verleihen und ausschließlich die gehobene Kundschaft anzulocken. 

 Der Kampf gegen das organisierte Verbrechen 

Neben dem drohenden Anstieg der Spielsucht, gilt das Hauptaugenmerk der Regierung zudem auch dem organisierten Verbrechen, welches durch die Eröffnung der Casinos in Japan zu noch mehr Einfluss gelangen könnte. So lautet zumindest die Meinung vieler Kritiker, die sich gegen die Eröffnung der Spielhallen und Casinos in Japan aussprechen.

Denn nach der Ansicht dieser Kritiker, werden die Yakuza bereits nach kurzer Zeit, wie schon in vielen anderen Bereichen, auch hier einen großen Einfluss haben. Doch auch hier möchte sich die japanische Regierung nicht kampflos geschlagen geben, weshalb aktuell über verschiedene Möglichkeiten diskutiert wird, wie Casinobetreiber dazu verpflichtet werden können ihre Kundeninformationen preiszugeben, sofern bestimmte Geldsummen die sonstigen Einsätze übersteigen. 

Auf diesem Weg will man Betreibern die Möglichkeit nehmen, dass diese ihre tatsächlichen Einnahmen in Zukunft vor dem Staat geheim halten können. Hierfür soll ein staatlicher Ausschuss gebildet werden, der sofort darüber zu informieren ist, sofern überdurchschnittlich hohe Transaktionen in einem der Casinos getätigt werden. Damit folgt Japan dem Beispiel von Singapur, wo für diesen Bereich ebenfalls eine statische Kontrollbehörde existiert.

Und all diese Maßnahmen, welche die japanische Regierung in den vergangenen drei Jahren auf den Weg gebracht hat, sollen einzig und allein der Legalisierung von Spielcasinos in dem Land der aufgehenden Sonne dienen. Es ist jedoch gar nicht so leicht in einem Land wie Japan einen Kompromiss zu finden, mit dem sowohl der Staat, die Betreiber und nicht zuletzt auch die Bevölkerung leben können. 

Fazit zur Regulierung des Glücksspiels in Japan 

Damit macht sich die Regierung allerdings gleichzeitig für eine Legalisierung von Glücksspielen stark, was selbst unter der japanischen Bevölkerung nicht jedem so recht behagt. Bereits seit mehreren Jahren versucht die japanische Regierung, vor allem aus Aussicht auf ein Wirtschaftswachstum und wachsende Steuereinnahmen, die ersten Casinos und Spielhallen in diesem Land zu eröffnen.

Denn mit einer derartigen Legalisierung einher geht nicht nur die Furcht der Japaner vor einem Anstieg der Spielsucht, sondern auch die Sorge vor einem eventuellen Anstieg des organisierten Verbrechens in diesem Land. Und aus diesem Grund dürfte es auch noch eine ganze Weile dauern, bis hier ein Kompromiss gefunden wird, mit dem sämtliche beteiligten Parteien auch wirklich leben können.

Wenn Sie noch wissen möchten, welches Online-Casino hierzulande das Beste ist, um seine Einsätze dort zu platzieren, der sollte sich die Webseite von  Sportwetten.net  einmal etwas genauer anschauen.Denn während in Japan noch über die Legalisierung von Casinos diskutiert wird, stehen diese den deutschen Spielern im Internet bereits seit mehreren Jahren zur Verfügung. 

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