Was bringt Hyaluron in der Kosmetik? | REVIDERM-Experten klären auf

Hyaluron in der Kosmetik REVIDERM

Seit einigen Jahren ist Hyaluron in aller Munde – oder besser gesagt – in nahezu jeder Anti-Aging-Creme zu finden. Dabei wird der körpereigene Stoff als eine Art Wundermittel beworben! Das Versprechen ist naheliegend, immerhin kann Hyaluron wegen der chemischen Struktur sehr viel Wasser speichern. Die Haut wirkt, so propagieren es die Kosmetikmarken, straffer, praller, fester – wenn man zu Cremes greift, die diesen Inhaltsstoff beinhalten. Aber stimmt das wirklich? Dem wollte ich einmal auf den Grund geben, und fragte die Experten von REVIDERM.

Hyaluron in der Kosmetik REVIDERM

REVIDERM-Expertin Bettina Strang.

Wer meinen Blog verfolgt, der weiß: Ich bin ein großer Fan von REVIDERM – und seit ich (durch meine Arbeit als Bloggerin) auf die Pflegelinie cellucur der Marke stieß, benutze ich nichts anderes mehr. Auch die Mikrodermabrasion, ein besonderes Peeling-Verfahren, das REVIDERM quasi entwickelte und perfektionierte, lasse ich mittlerweile monatlich bei mir durchführen. Aus gutem Grund wandte ich mich vertrauensvoll mit meiner Frage nach der Sinnhaftigkeit von Hyaluron in der Kosmetik an Bettina Stang. Sie ist Trainer national und Medical Consultant bei der REVIDERM AG und weiß über den wundersamen Inhaltsstoff besser Bescheid, als wohl jeder andere.

Hyaluron in der Kosmetik REVIDERM

Hyaluronsäure in der Kosmetik: Viel hilft nicht immer viel

„Ein Wirkstoff ist immer so gut, wie der Kontext, in dem er sich befindet“, stellt Bettina Strang klar. Zwar sei es keine Frage, dass Hyaluronsäure eine Reihe positiver Effekte hat: So kann der Stoff unter anderem enorme Mengen Wasser binden, die Wundheilung positiv beeinflussen und die viskoelastischen Eigenschaften der Haut steuern. Doch viel hilft in diesem Bereich nicht immer viel: „Prozentangaben bei Produkten mit Hyaluronsäure, beispielsweise 10 oder 20 Prozent, sind marketingstrategische Augenwischerei.“ Sprich: Nur, weil eine Creme mehr von dem Inhaltsstoff beinhaltet, bedeutet das noch lange nicht, dass sie wirksamer ist.

Hyaluron in der Kosmetik REVIDERM

„In der Kosmetik kommen vorwiegend Hyaluronsäurelösungen und -gele zum Einsatz“, erklärt Bettina Strang. So auch in vielen Produkten von REVIDERM. Da gäbe es beispielsweise das gelartige (und ziemlich geniale) Serum „Hyaluron Hydro Balance HD“ aus der Linie skintelligence: Ein natürlicher, hautidentischer Feuchtigkeitsspender! Nach der Reinigung aufgetragen, zieht die leicht viskose Flüssigkeit ganz schnell in die Haut ein und macht sie sofort spürbar frischer, lebendiger, glatter. Gleiches gilt beispielsweise für das „hydro2 infusion serum“ aus der Linie cellucur (mein persönliches Lieblingsprodukt): Auch hier erfrischt das Konzentrat die Haut direkt nach dem Auftragen. Spannungsgefühle werden gemindert und die Haut ist straffer und praller, als vor dem Auftragen.

Niedrigmolekulare vs. hochmolekulare Hyaluronsäure: Der Unterschied

Dieser Effekt hat seinen Grund: „Hyaluronsäure ist ideal für sofort sichtbare Effekte“, erklärt Bettina Strang: „Mit einem hohen Molekulargewicht liegt sie auf der Haut und bindet große Mengen an Feuchtigkeit in der Hornschicht. Ihr Filmbildungseffekt erwirkt eine spontane Straffung und Glättung des Hautreliefs,“ so die REVIDERM-Expertin. Jedoch ist Hyaluronsäure grundsätzlich ein Makromolekül. Sprich: „Produkte, die nur hochmolekularer Hyaluronsäure enthalten, sorgen zwar für ein schnelles Plumping, haben aber keine weiteren Effekte auf die Haut“, betont Frau Strang.

Deswegen muss Hyaluronsäure fragmentiert, sprich zerkleinert werden, um auch langfristig tiefenwirksam zu arbeiten, betont die REVIDERM Hautexpertin. Bei der Verwendung von niedrigmolekularer Hyaluronsäure dringt diese in die Haut ein: Die Produktion von körpereigener Hyaluronsäure kann erhöht werden und Feuchtigkeit wird nachhaltig in der Haut gespeichert. „Das wiederum wirkt sich positiv auf die Altershaut aus“, weiß die REVIDERM-Trainerin. Die Barrierefunktion und die zelluläre Elastizität verbessern sich drastisch.

Hyaluron in der Kosmetik REVIDERM

Hyaluron in der Kosmetik: Und was ist nun sinnvoll?

Beide Hyaluronsäure-Arten sind vorteilhaft für die Haut – sowohl die hochmolekulare als auch die niedrigmolekulare Hyaluronsäure. Dann nämlich handelt es sich, wie Bettina Strang sagt, um einen „genialen, hautidentischen Wirkstoff“, der am besten regelmäßig angewendet werden sollte. Doch ich als Kunde kann nur schwerlich einschätzen, in welcher Form die beiden Hyaluronsäuren in einer Creme vorliegen. Hier hilft letztendlich vor allem Vertrauen in die Marke, auf die ihr setzt. Bei REVIDERM beispielsweise habe ich ein gutes Gefühl, dass es sich hier um qualitativ hochwertige Produkte handelt, die verträglich sind und mein Hautbild tatsächlich verbessern. Das ist eine Sache der Erfahrung.

Was ansonsten gegen Falten und Hautalterung hilft? Das Übliche wohl: Viel Schlaf, Bewegung, Wasser, wenig Alkohol. Und: Ein wenig Gelassenheit hilft natürlich auch. Schließlich haben Lachfältchen ja durchaus ihren Charme.


Fotos: © PR / Friederike Hintze

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit REVIDERM entstanden.

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