So findest du die perfekte Bettdecke für dein individuelles Wärmebedürfnis

Die perfekte Bettdecke

© Photo by Logan Nolin on Unsplash

Vor allem Paare kennen das Problem: Meist ist ihr viel zu kalt, sie liegt in mehrere Decken gehüllt im Bett und zittert immer noch, weshalb sie sich auch an den Partner kuschelt, während er im kurzärmligen T-Shirt ohne Decke daneben schwitzt. Daher können gemeinsame Decken schon mal zum Stimmungskiller in der Beziehung werden, weil meist immer mindestens einer unzufrieden ist. Aber auch Singles sollten sich nicht mit der falschen Bettdecke plagen. In diesem Beitrag möchten wir dir dabei helfen, eine Bettdecke zu finden, die zu deinem individuellen Wärmebedürfnis passt.

Verschiedene Menschen – unterschiedliche Wärmebedürfnisse

Wie bereits eingangs erwähnt, merkt man vor allem in Beziehungen schnell, dass nicht jeder dasselbe Wärmebedürfnis hat. Während er auch im Winter mit T-Shirt und offenem Fenster schlafen könnte, braucht sie vielleicht selbst im Sommer eine dicke Winterdecke. Doch wie kommt es, dass Frauen in der Regel eher zum Frieren neigen als Männer?

Zum einen liegt das natürlich daran, dass Männer in der Regel mehr wiegen und mehr Muskelmasse aufweisen als Frauen. Außerdem haben Männer meist eine dichtere Körperbehaarung, welche ebenfalls als Wärmespender fungiert.

Aber auch der Blutdruck kann eine Rolle spielen. So ist Menschen mit erhöhtem Blutdruck schneller zu warm als Menschen mit niedrigem Blutdruck, welche häufig über lokale Kälte-Empfindungen, kalte Füße und Zugerscheinungen klagen.

Darauf kommt es bei einer passenden Bettdecke an

Wenn du dir eine passende Bettdecke zulegen willst, ist es unabhängig von deinem Wärmebedürfnis wichtig, dass eine ausreichende Luftzirkulation gewährleistet ist. Um dies sicherzustellen, solltest du ein Füllmaterial wählen, das zwar gut wärmt, aber keinen Hitzestau entstehen lässt. Daunen sind zum Beispiel ideal dafür. Sie sind leicht, speichern Wärme sehr gut ab und sorgen dennoch dafür, dass dir nicht zu heiß unter der Decke wird. Abgesehen davon sind Daunen und Federn bekannt dafür, Feuchtigkeit schnell abzutransportieren, sodass im Bett ein angenehm trockenes Klima herrscht. Synthetikfüllungen sind zwar günstiger, aber in der Regel leider auch weniger hochwertig.

Die unterschiedlichen Wärmeklassen

Bei standardmäßigen Daunenbettdecken unterscheidet man vier Wärmeklassen, die sich nach dem Isoliervermögen der Decke und dem Wärmebedürfnis der Nutzer richten. Hier möchten wir dir einen kurzen Überblick über die verschiedenen Wärmeklassen geben:

  • Wärmeklasse 1: Daunendecken dieser Wärmeklasse sind die richtige Wahl für dich, wenn dir häufig zu warm ist, du im Schlaf schwitzt oder dein Schlafzimmer sehr warm ist, beispielsweise in den Sommermonaten. Wenn du ein geringes Wärmebedürfnis hast, kannst du sie auch in der Übergangszeit oder im Winter verwenden.
  • Wärmeklasse 2: Wenn dein Schlafzimmer angenehm warm ist und du ein leichtes Wärmebedürfnis hast, ist diese Wärmeklasse ideal. Diese Decke ist optimal für die Übergangszeit!
  • Wärmeklasse 3: Wenn die Tage und Nächte kälter werden und dein Wärmebedürfnis steigt, ist diese Wärmeklasse ideal für dich. Auch in der Übergangszeit, wenn dein Schlafzimmer schon etwas kälter ist und du nicht so viel heizen möchtest, ist diese Decke eine gute Wahl.
  • Wärmeklasse 4: Kann es für dich gar nicht warm genug sein, ist diese Wärmeklasse die richtige für dich. Sie ist vor allem für bitterkalte Winternächte geeignet, wenn du leicht frierst, ist sie auch eine gute Wahl für die Übergangszeit.

Welche Wärmeklasse du brauchst, richtet sich nicht nur nach der Jahreszeit, sondern auch nach deinem Wärme-Typ. Je hitzeempfindlicher du bist, umso kühler sollte die Decke sein, und umgekehrt.

So findest du deine perfekte Bettdecke

Deine perfekte Bettdecke ist eine Typ-Frage. Das Material sollte angenehm sein und für eine gute Luftzirkulation sorgen, denn wer will schon im Bett schwitzen? Mach dich auch in puncto Bettdecke unabhängig von deinem Partner und bestehe auf getrennten Bettdecken – deine Beziehung wird es dir danken.

Beobachte dein eigenes Wärmebedürfnis ein wenig und stelle dir vor dem Kauf folgende Fragen:

  • Ist dir häufig zu heiß? Schwitzt du schnell?
  • Variiert dein Wärmebedürfnis nach Jahreszeit?
  • Liegt noch jemand neben dir im Bett oder schläfst du in der Regel alleine?

Wenn du jemand bist, der es im Sommer gerne kühl hat und sich im Winter gern dick einkuschelt, kann es von Vorteil sein, mehrere Decken zuhause zu haben. Außerdem solltest du beachten, dass es im Bett wärmer ist, wenn du dich jede Nacht mit deinem Partner zusammenkuschelst.

Checkliste für den Decken-Kauf

Abschließend möchten wir dir noch eine kleine Checkliste für den Deckenkauf mit auf den Weg geben. Beachte dabei folgende Punkte:

  • Garantiert das Füllmaterial eine ausreichende Luftzirkulation?
  • Ist die Decke leicht, aber trotzdem wärmend?
  • Wie viel Wärme brauchst du? Frierst du leicht oder neigst du eher zum Schwitzen?
  • Lohnt es sich, für die verschiedenen Jahreszeiten unterschiedliche Decken zu kaufen?
  • Mach dich unabhängig von deinem Partner und bestehe auf getrennten Decken
  • Beobachte dein Wärmebedürfnis und wähle die Wärmeklasse entsprechend aus

Wenn im Schlafzimmer ein schlechtes Klima herrscht, kann sich das auf Dauer zu einer echten Belastungsprobe für die Beziehung entwickeln. Aber auch, wenn du alleine schläfst, solltest du darauf achten, dass das Schlafklima für dich passt und dir nachts weder zu kalt, noch zu warm ist. Wähle daher deine Bettdecke mit Bedacht aus, sodass sie zu dir und deinem Wärmebedürfnis passt.


Edelzwirn.com Alexander RusAlexander Rus betreibt den Ratgeber über edle Wolle EdlerZwirn, auf dem er ausführlich über die teuersten Wollsorten der Welt berichtet und Tipps zur Pflege und Handhabung der feinen Kleidung gibt.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Comment *






*