Die 10 schönsten Weihnachtsfilme – Unsere Lieblinge

Unsere 10 schönsten Weihnachtsfilme Louise et Hélène

Weihnachten, das ist die besinnliche Zeit des Jahres, die Zeit der Familie, der Plätzchen, des Glühweins und der wunderbar albernen oder schnulzig schönen Weihnachtsfilme. Denn nur einmal im Jahr, nämlich in der Adventszeit und an den Feiertagen, kommt man in die ganz besondere, irgendwie feierliche Stimmung diese Filme zu schauen. Dann entfalten sie ihren ganz besonderen Zauber und versetzen uns sogar manchmal zurück in jene Kindheitstage, an denen diese Filme in aufgeregter, heller Vorfreude auf Bescherung, Tannenbaum und Weihnachtszauber geschaut wurden. Es ist wohl eine Form der nostalgischen Sentimentalität, die sich heute bemerkbar macht, wenn wir mit Kakao und Plätzchen und in dicken Wollsocken vor dem Fernseher sitzen und es vollkommen berechtigt ist so richtig kitschigen Kram zu gucken. Wir stellen unsere Lieblingsfilme zu Weihnachten vor, die das Herz erwärmen und glücklich machen. Ob kitschig, lustig oder rührend: Das sind unsere Top 10.

Kevin Allein In New York (1992)

Es ist einer der großen Klassiker unter den Weihnachtsfilmen: Kevin Allein In New York (Home Alone 2: Lost in New York). Es war das Jahr 1992, in dem der Film erschien. Macaulay Culkin war noch kein drogenabhängiger Skandalfabrikant, sondern ein frecher, liebenswürdiger Bengel und wir noch so klein, dass wir den Film erst drei, vier Jahre später zu schätzen lernten. Bis heute lieben wir diesen albern-lustigen Weihnachtsfilm, der einen glücklich macht, weil das Gute in einem Luxushotel absteigt und das Böse mit Pech und Federn übergossen wird. Das ist wirklich einfach, aber fair und wahnsinnig witzig. Zusätzlich verbreitet der Film das wunderbar kitschige Bild der US-amerikanischen Vorweihnachtszeit mit New Yorker Pompösitäten aller Art.

Tatsächlich … Liebe (2003)

Für uns ist Tatsächlich … Liebe (Love Actually) einer der besten Weihnachtsfilme der 2000er. Erfahrungsgemäß schreckt man ja bei einem als „Romantische Liebeskomödie“ titulierten Streifen eher gelangweilt weg, aber dieser Episodenfilm ist tatsächlich herzerwärmend, ohne zu kitschig zu sein, unschlagbar komisch, ohne zu übertreiben und selbstverständlich very british. Dass hier die Produzenten von Notting Hill und Bridget Jones am Werk waren, verwundert bei der Besetzung kaum. Hugh Grant – wahrscheinlich in einer seiner besten Rollen mit wahnwitziger Tanzeinlage – und Colin Firth – wie immer wunderbar rührend – besetzen nur zwei der vielen Hauptrollen, denn der Film vereint die Riege der besten britischen Schauspieler: Liam Neeson, Emma Thompson, Alan Rickman, Keira Knightley, Martin Freeman, Rowan Atkinson, Laura Linney und (unsere persönliche Lieblingsrolle) Bill Nighy, der einen alternden Rockstar mimt. Fantastisch! Tatsächlich … Liebe macht einfach glücklich!

Die Geister, Die Ich Rief (1988)

Bill Murray verkörpert in diesem Klassiker aus dem Jahre 1988 den (für damalige Verhältnisse sehr modernen) Mr. Scrooge aus Charles Dickens‘ A Christmas Carol. Murray, ein hartherziger und steinreicher Fernsehproduzent, muss sich in der Nacht vor Weihnachten drei Geistern stellen, die dem Misanthropen die wahre Bedeutung des Festes der Liebe eintrichtern wollen. Das Ende ist den meisten bekannt und auch wenn die Dickens-Geschichte schon leicht verstaubt ist, mutet diese Version so herrlich 1980er an. Bill Murray ist wie immer genial in seiner Rolle und auf seine humorvolle Art charmant, dass Die Geister, Die Ich Rief immer wieder Spaß macht. Für uns die beste Adaption des Scrooge-Klassikers.

Das Letzte Einhorn (1982)

Wahnsinnig kitschig, aber so wunderbar (nicht zuletzt aufgrund des berühmten Soundtracks!) ist dieser Trickfilm, der alle Jahre wieder an Weihnachten auf diversen Privatsendern gespielt wird: Das Letzte Einhorn. Jules Bass, der für viele Zeichentrickfilme in den 1960ern, 70ern und 80ern (u.a. The Hobbit) am Werk war, ist auch für diesen Streifen verantwortlich. Das Letzte Einhorn ist magisch und verspielt und hegt völlig zu Unrecht ein Nischendasein. Denn in der Originalversion liehen große Schauspieler dem Film ihre Stimmen: Christopher Lee, Alan Arkin, Jeff Bridges und niemand geringeres als Mia Farrow als Einhorn/Amalthea. Daher: unbedingt auf Englisch anschauen!

Schöne Bescherung (1989)

Ein Film, der keine Weihnachten fehlen darf, ist Schöne Bescherung (National Lampoon’s Christmas Vacation). Eine Komödie der allerklamaukigsten Art, in der alles schief läuft und die trotzdem die Weihnachtsstimmung zu komplettieren vermag. Der Plot ist schnell erzählt: Die Familie Griswold – Vater Clark, Mutter Ellen und die beiden Kinder Audrey und Rusty – will einfach nur ein besinnliches Weihnachtsfest verbringen. Doch nachdem Clark das ganze Haus in tagelanger Arbeit mit Lichterketten geschmückt hat, die nicht funktionieren, beginnt das Desaster. Als ob der Besuch der verfeindeten Großeltern nicht genug wäre, steht auch noch Clarks verlodderter Cousin Eddie mit Frau, Kindern und sabberndem Riesenhund vor der Tür der Griswolds und freut sich auf ein gemeinsames Fest. Den spießigen Nachbarn bereitet das Ganze besondere Bauchschmerzen und Clark sehnt nur seinen Weihnachtsbonus herbei. Als dieser ausbleibt nimmt die Katastrophe ihren Lauf, geschmorte Katze, implodierender Truthahn und entführter Chef inklusive. Großartig sind Chevy Chase in der Hauptrolle des Clark Griswold, Juliette Lewis als Audrey und Johnny Galecki (Big Bang Theory) als Rusty. Lieblingssatz, der jedes Jahr mitgesprochen wird: „Verdammtes Lichtergesindel!“

Mary Poppins (1964)

Zugegeben, Mary Poppins ist gar kein richtiger Weihnachtsfilm, jedenfalls nicht ursprünglich. Trotzdem steht er oft in dieser Zeit auf dem Programm, wahrscheinlich weil er so märchenhaft und magisch ist und damit wunderbar zur weihnachtlichen Stimmung passt. Die Geschichte kennt fast jeder: Mary Poppins kommt wenn der Wind aus Osten kommt. Dann fliegt sie mit ihrem Regenschirm heran und bleibt an einem Ort, bis die Windrichtung sich wieder ändert. Sie erscheint genau in dem Moment, als die Familie Banks ein neues Kindermädchen sucht und wird zur zauberhaften Nanny, die die beiden Kinder mit allerhand unglaublichen Ereignissen für sich gewinnt. Das wirklich wundervolle ist aber die Musik in dieser Disney-Verfilmung der Romane von P. L. Travers: Supercalifragilisticexpialidocious, A Spoonful of Sugar, Feed The Birds oder Chim-Chim-Cheree können wir mitsingen! Die liebevollen Zeichentrickelemente und das Setting des Films im geheimnisvollen London machen den Film zu einem Must See.

Betty Und Ihre Schwestern (1994)

Viel trauriger aber nicht weniger weihnachtlich geht es in diesem Klassiker zu: Betty Und Ihre Schwestern erzählt die Geschichte von vier Schwestern, die zur Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges mit ihrer Mutter in Neuengland in der Nähe von Boston leben und die Schwierigkeiten des Alltags ohne ihren Vater meistern müssen. Meg, Jo, Betty und Amy heißen die Mädchen, die allesamt von großartigen Schauspielerinnen verkörpert werden: Trini Alvarado, Winona Ryder, Clare Danes und Kirsten Dunst spielen wundervoll in diesem rührenden Kostümdrama, das die Hürden für junge ambitionierte Frauen zu dieser Zeit portraitiert. Toll: Der junge Christian Bale (Batman) als Nachbar „Teddy“, der das Herz der ehrgeizigen Jo erobern will, bei ihr aber nicht auf ebenbürtige Gefühle stößt. Taschentücher solltet ihr bereit halten, der Film hat seine wirklich traurigen Seiten.

Wie Der Grinch Weihnachten Gestohlen Hat (1966 & 2000)

Sowohl der Zeichentrickfilm von 1966 als auch die neueste Verfilmung dieser Weihnachtsgeschichte von Dr. Seuss sind herzerwärmend, im wahrsten Sinne des Wortes. Der grimmige und hasserfüllte Grinch lebt mit seinem viel zu kleinen Herzen und Hund Max in einer Berghöhle oberhalb von Whoville, dem Heimatort der Whos. Diese sind kleine weihnachtsliebende Wesen, die sich jedes Jahr ausgiebig und mit viel Trara auf das Fest einstimmen. Der Grinch plant einen Rachefeldzug, denn er hasst nichts mehr als Weihnachten, und schafft es tatsächlich als Weihnachtsmann verkleidet alle Geschenke der Whos zu stehlen. Aber wie sollte es anders kommen: Das kleine Mädchen Cindy Lou Who erwärmt Grinchs Herz und lässt es wachsen, damit es alle Whos und ihr geliebtes Weihnachtsfest von nun an in sich trägt. In der modernen Version grantelt Jim Carry als grün-zotteliger Grinch (eine Rolle, die ihm wie auf den Leib gezeichnet scheint), der Zeichentrickfilm enthält den originalen gereimten Text von Dr. Seuss, der wirklich lustig ist. Hier könnt ihr ihn sogar ganz sehen:

http://www.youtube.com/watch?v=lRyJfGPa7OA

A Charlie Brown Christmas (1965)

Die Peanuts sind seltsam, ihr Weihnachtsspecial ist noch seltsamer, das macht es aber gerade so wunderbar. Charlie Brown macht Weihnachten keinen Spaß, er ist viel mehr deprimiert und kann die Freude der anderen nicht teilen. Freundin Lucy schlägt vor, dass er das alljährliche Schulmusical anleiten soll, was prompt in die Hose geht. Am Ende sind aber alle Freunde wieder glücklich vereint, inklusive Snoopy, der die wahre Bedeutung von Weihnachten schon von Beginn an versteht. Die Musik ist unwahrscheinlich liebevoll, die Charaktere herrlich schrullig – genau das Richtige für die liebe Weihnachtszeit!

Harry Potter 1-7 (2001-2011)

Wir haben lange überlegt, aber die Harry Potter Filme dürfen in unserer Liste einfach nicht fehlen. Vielleicht liegt es daran, dass die Filme bei uns immer in der Weihnachtszeit in die Kinos kamen, warum wir sie mit dieser Zeit verbinden. Es ist schon fast eine Tradition, die Filme im Dezember nach und nach zu schauen, so langsam kann man sie mitsprechen… Die Zauberwelt auf Hogwarts, Geschichten über Freundschaft, Liebe und das Erwachsenwerden und die vielen liebenswerten Charaktere bilden eine einmalige Mischung, die bereits in den Büchern von J. K. Rowling enthalten sind. Die liebevolle filmische Umsetzung der Romane kriegt uns immer wieder… Euch auch?


 

Stimmt ihr mit unserer Auswahl überein? Was sind eure liebsten Weihnachtsfilme? 

 

3 Comments on Die 10 schönsten Weihnachtsfilme – Unsere Lieblinge

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