Schöne, schlanke Beine | Die besten Tipps

schoene schlanke beine

© Photo by taylor hernandez on Unsplash

Es ist ein Problem, das viele Frauen kennen: Mit zunehmendem Alter erschlafft die Haut an den Beinen. Cellulite und unschöne Dellen sind die Folgen. Gerade, wer über einen längeren Zeitraum viel Gewicht verloren hat, leidet unter dem überschüssigen Bindegewebe. Doch welche Methoden und Tipps für schöne, schlanke Beine gibt es? Das verraten wir…

Die wichtigste Nachricht vorab: Vollkommen verloren ist der Kampf gegen Cellulite von vornherein nicht. Im Gegenteil: Es gibt einige Methoden und Behandlungen, die gegen die Dellen helfen. Generell kann man sagen, dass alles, was die Durchblutung anregt, gegen Cellulite hilft: Das kann eine einfache Zupfmassage sein, eine Wechseldusche (die warmen Duschphasen dauern länger als die kalten), ein Peeling oder das kräftige Eincreme mit einer Cellulite-Creme – all das kann langfristig helfen. Allerdings bedarf es hier vor allem eines: Geduld und Beständigkeit. Eine einzelne Massage kann kaum Wunder bewirken. Nur wer hier eine gewisse Form von Ausdauer an den Tag legt, wird Veränderungen feststellen können.

Übungen für schöne, schlanke Beine

Auch die Bewegung spielt eine wichtige Rolle, um schöne, schlanke Beine zu bekommen. Radfahren ist beispielsweise eine tolle Ausdauersportart, die nicht nur das Fett zum Schmelzen bringt, sondern auch das Bindegewebe an den Oberschenkeln strafft. Wem das noch nicht genug ist, der kann gezielte Übungen machen, um der Cellulite den Kampf anzusagen. Drei Top-Übungen stellen wir vor:

  • Frosch

Für diese Übung legt man sich auf den Rücken, die Arme entspannt neben den Körper. Nun werden die angewinkelten Beine an den Brustkorb gehoben. So werden die Bauchmuskeln aktiviert und ein Hohlkreuz vermieden. Die Füße werden geflext, die Fußsohlen zusammengezogen. Im 45-Grad-Winkel werden die Beine ausgestreckt, im Anschluss die Knie mit gestreckten Beinen zusammenpressen. Diese Position wird einige Sekunden gehalten, das lässt die innere Oberschenkelmuskulatur richtig arbeiten. Erneut die Beine anwinkeln. 15 Wiederholungen.

  • Halbmond-Kicks

Man stellt sich hüftbreit auf, die geballten Fäuste vor das Gesicht wie ein Boxer halten. Nun kickt man mit dem rechten Bein nach vorne. Beim kontrollierten Zurückziehen des Beines wird ein halbmondiger Kreis nach außen gemalt. Fuß absetzen und Bein wechseln. Die Übung pro Bein 10 Mal wiederholen. Eine leichtere Version dieser Übung geht wie folgt: Das Gewicht auf einen Fuß verlagern und mit der Fußspitze einen Kreis auf dem Boden nachzeichnen. Pro Bein 10 Mal wiederholen.

  • Skater Hops

Beine hüftbreit aufstellen. Nun wechselt man wie eine Eisschnellläuferin von einem Bein auf das andere. Die Arme gehen dabei mit – das erhöht den Trainingseffekt. Hier geht es um Schnelligkeit. Daher so viele Wiederholungen wie möglich innerhalb von einer Minute probieren.

Die Ernährung für schöne, schlanke Beine

Neben der Bewegung setzen viele Frauen auf die richtige Ernährung, um ihre Cellulite zu bekämpfen. Und das aus gutem Grund: Genügend Eiweiß – beispielsweise aus Fisch, Eiern oder Fleisch – ist essentiell für die Muskelmasse und gerade nach einem Workout super sinnvoll. Auch Obst und Gemüse sind wichtig für schöne, schlanke Beine: Besonders Vitamin-C-reiche Sorten wie Kiwis und Paprika sind besonders geeignet, denn sie kurbeln den Fettstoffwechsel an. Zuviel Fett, Zucker und Salz fördert wiederum die Einlagerung von Fett bzw. Wasser in der Haut. Das lässt die unschönen Dellen entstehen. Eines der besten Mittelchen gegen Cellulite ist aber folgender Tipp: Genügend trinken. Auch wenn ihr das schon tausend Mal gehört habt, so hat die Aussage weiterhin Bestand. Durch die hohe Flüssigkeitsaufnahme werden Schlacken und Giftstoffe aus dem Körper geschwemmt. Die Haut wirkt dadurch praller.

Und wenn nichts mehr hilft?

Besonders nach einer starken Gewichtsabnahme helfen Massagen, genügend Flüssigkeitszufuhr und Sportübungen leider nur noch bedingt. Dann ist meist eine Oberschenkelstraffung das Mittel der Wahl. „Um wieder eine straffe und ebene Hauptoberfläche zu ermöglichen, bietet sich die Oberschenkelstraffung als Operationsmethode an“, bestätigt auch Dr. Pejman Boorboor. Der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie aus Hannover hat diesen Eingriff bereits viele Male durchgeführt und erklärt die Vorgehensweise: „Um den Narbenverlauf in die natürlichen Hautlinien zu legen, wird bei der Oberschenkelstraffung eine halbmondförmige Schnittführung in der Schrittregion bis zur Gesäßfalte an der Oberschenkelinnenseite durchgeführt.“ Das überschüssige Fett- und Hautgewebe wird dann an dieser Stelle entfernt.

Der Eingriff dauert zwischen zwei und vier Stunden und ist in der Regel erfolgsbringend. Bereits nach sieben Tagen ist man wieder arbeitsfähig. „Nach etwa sechs Wochen können Sie auch wieder Sport treiben „, erklärt der Spezialist aus Hannover, rät aber dazu, anfangs eher langsam zu starten. „Und auch die direkte Dehnung der Narbe sollte zu Beginn noch einige Zeit vermieden werden“, erklärt der plastische Chirurg Dr. Pejman Boorboor.

Natürlich sollte ein operativer Eingriff nur dann stattfinden, wenn er wirklich notwendig ist. Für alle Fragen über die Möglichkeiten und Risiken einer Oberschenkelstraffung steht Dr. Pejman Boorboor seinen Patienten in einem individuellen Gespräch zur Verfügung.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Comment *






*