Refinery High End Coffee | Der vielleicht beste Kaffee in Berlin

Refinery High End Coffee Berlin

Hippe Barista-Cafés gibt’s in Berlin zu Genüge. Warum das Refinery, unweit von Spreeufer und Friedrichstraße anders und besonders ist – warum es hier vielleicht sogar den besten Kaffee in ganz Berlin gibt  – erfuhr ich an einem heißen Dienstagmorgen, als ich dem kleinen Laden einen Besuch abstattete…

Refinery High End Coffee Berlin

Es ist Juni. Heute wird es 30 Grad und irgendwie steht mir gar nicht der Sinn nach einer heißen Tassee Kaffee – und wenn überhaupt nur nach einem Eiskaffee. Dennoch mache ich mich auf den Weg ins Refinery, um mich hier mit Gintare zu treffen. Gintare macht nämlich die Presse- und PR-Arbeit für das Refinery. Jawohl! Ihr habt richtig gehört: Dieses kleine Café in der Albrechtstraße hat eine eigene PR-Beauftragte.

Refinery High End Coffee Berlin

Ob das wirklich nötig ist? Aber ja! Denn das Refinery ist kein Café wie jedes andere. Zugegeben: Auf den ersten Blick sieht es danach aus. Schickes, skandinavisch angehauchtes Industrial-Interieur. Eine gigantische, silbern glänzende Espresso-Maschine. Allerlei süße und herzhafte Köstlichkeiten in der Auslage. Natürlich kann man hier einfach so seinen Kaffee trinken. Aber den beiden Gründern Tansel und Bora geht es um noch mehr. Der Namenszusatz „Refinery High End Coffee“ lässt erahnen: Hier geht es um gehobenen Kaffeegenuss. Allerdings nicht auf die versnobbte Art und Weise. Im Gegenteil: „Wir glauben, dass Kaffee Menschen zusammenbringt“, erklärt mir Gintare. „Uns geht es darum, wirklich guten Kaffee den Kunden näherzubringen.“

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Refinery High End Coffee: Besondere Zusammenarbeit mit Tim Wenelboe

Früher arbeiteten Tansel und Bora mit der Berliner Third-Wave-Coffee-Rösterei zusammen. Da diese mittlerweile aber schon fast in jedem besseren Café vertreten sind, erweiterte das Refinery-Team sein Angebot um die feinen Produkte von Tim Wendelboe. Dabei handelt es sich, so erzählt mir Gintare, um eine der besten europäischen Kaffee-Röstereien aus Norwegen. Das Refinery ist derzeit das einzige Berliner Café, dass die verschiedenen, einzigartigen Kaffeesorten anbietet. Und wie schmeckt das? Nun, ich bin zwar kein Kaffee-Verkoster, aber mein liebevoll zubereiteter Cappucino ist cremig, vollmundig, köstlich! Und mit 3,20 Euro nicht sagenhaft überteuert.

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Was das Refinery High End Coffee noch so besonders macht? Ganz sicher die Tatsache, dass hier wirklich frische Sandwiches, Kuchen und Bagels sowie Säfte aufgetischt werden. Denn das schlauchartige Café hat im hinteren Teil eine eigene Küche mit eigenen Köchen, die jeden Morgen die Speisen frisch zubereiten. Mit einem Catering-Service, wie die meisten anderen Cafés Berlin, arbeitet man hier nicht zusammen.

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Refinery High End Coffee: Die zweite Dependance eröffnet im Juli

Das Konzept geht auf: Ob Business-Leute am Morgen, Touristen am Tag oder Leute aus der Nachbarschaft nach Feierabend – im Refinery in der Albrechtstraße ist immer etwas los. Besonders am Wochenende: Denn da wird für faire acht Euro ein herrlich frisches Frühstücksmenü serviert. Entspannt ist die Stimmung hier dennoch. Es geht ja um den bewussten Genuss – und nicht um das schnelle Kaffeerunterspülen. Bereits ein zweites Refinery eröffnet im Juli 2017 – und zwar am Görlitzer Park. Der Laden soll noch kleiner sein und an italienische Espresso-Bars anlehnen, wo der Kaffee im Stehen am Tresen getrunken wird. Besonders schön: Im kleinen Hinterhof können die Gäste wie in einem urbane Dschungel im Schatten der Bäume ihr Getränke genießen.

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Und es ist noch mehr geplant: Um die Mission, guten Kaffee den Menschen näherzubringen, weiterhin zu verfolgen, sollen in Zukunft auch kostenfreie Kaffee-Workshops angeboten werden. Auch sind Kollaborationen und Projekte geplant, die vor allem mehr Frauen dazu ermutigen sollen, unternehmerisch im Kaffee-Geschäft tätig zu sein – und im Übrigen auch in jeder anderen Branche. Dafür steht das Café derzeit in Gesprächen mit EDITION F: Denn ob ihr es glaubt oder nicht: Das Barista-Geschäft ist derzeit noch ein männlich dominiertes. Das wollen Tansel und Bora langfristig ändern. Ihr merkt schon: Das Refinery ist tatsächlich kein Café wie jedes andere!

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