PROGRAMM 21 und 21happyme | Meine Erfahrungen

Programm21 21happyme Erfahrungen

Ich treibe schon immer Sport: Mal mehr, mal weniger, mal aus Alibi-Gründen, mal aus Überzeugung. Und immer mal wieder probiere ich ein 4-, 6-, 8- oder 12-Woche-I make you krass, wahlweise sexy Freeletics Sophia Thiel Sweat with Keyla-Programm aus. Die dann auch meist einen Effekt mit sich bringen. Allerdings nie so dauerhaft, dass ich mein Leben daraufhin umstellte. Bis jetzt. Denn  wie aus dem Nichts flatterte die Anfrage von den Machern von PROGRAMM 21 bei mir ein – ob ich Lust hätte, die App zu testen. Hatte ich, im Glauben, dass es wieder die gleiche Wendung nehmen würde, wie bei allen anderen Fitness-Programmen zuvor. Tat es aber nicht…

Das Konzept von PROGRAMM 21 ist so simpel wie wirkungsvoll: Jeden Tag macht man mit Hilfe von Trainingsvideos, die man über die App abspielen kann, 21 Minuten High Intensity Training: Ein Mal Bauch-Beine-Po, ein Mal Core, ein Mal Oberkörper, ein Mal Cardio. Der fünfte Tag steht dann im Zeichen eines Ausgleichstraining (Joggen, Spinning oder Walken, jeweils ebenfalls 21 Minuten lang). Und an einem Tag innerhalb der exakt drei Wochen darf man chillen. Die Pendant-App für Frauen, 21happyme, ist ähnlich aufgebaut, sieht allerdings andere Übungen vor, speziell auf die Frau zugeschnitten. Da wird der Oberkörper etwas vernachlässigt, für den Po wiederum gibt es eine eigene Trainingseinheit. Das Prinzip ist aber so ziemlich das selbe.

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Auch in Sachen Ernährung: Denn Bewegung und hartes Training sind nicht alleinige Mittel zum Abnehmen. Das Programm selbstverständlich mit einem Ernährungsplan verknüpft: Und der sieht unter anderem folgende Lebensmittel vor: Eier, margeres Fleisch, Gemüse und Hülsenfrüchte.

Die passenden Rezepte liefert die App direkt mit. Ihr merkt es aber schon: Auf Zucker (das gilt auch für Milchzucker und bedauerlicherweise auch Fruchtzucker) wird gänzlich verzichtet. Fruchtstäfte und zuckerhaltige Getränke sollten vermieden werden. Auch Alkohol ist Tabu. Und  Leute – das geht zu weit! Zumindest bei mir. Täglich Sport? Ok! Keine Pizza? Von mir aus. Aber kein Alkohol? No way, José!

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Die gute Nachricht wiederum: Von den Lebensmitteln aus Kategorie I, II, III kann man so viel wie man mag am Tag essen. Es ist sogar empfohlen, vier bis fünf Mal am Tag zu essen und morgens allerspätestens eine Stunde nach dem Aufstehen. Sounds fair!

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Meine Erfahrung mit PROGRAMM 21 und 21happyme

Da ich es also nicht ganz so streng mit den Grundregeln des Programms genommen, könnten natürlich meine Erfahrungen und Ergebnisse von anderen abweichen. Vielleicht hätte ich auch schneller oder mehr innerhalb der kurzen Zeit abgenommen. Brauchte ich aber gar nicht. Denn bereits so war ich sehr zufrieden mit meinen Ergebnissen. Denn das Programm fordert wöchentlich von einem, dass man sich wiegt und Maße nimmt sowie ein Foto vor dem Spiegel aufnimmt. Und während sich bei der ersten Runde mit PROGRAMM 21 meine Wage nur um zwei Kilo nach unten bewegt hat, zeigen die Fotos bereits die deutliche Veränderung.

Ich war nach der ersten Runde so begeistert, dass ich direkt eine neue anfing – dieses Mal aber mit der App 21happyme für Frauen. Vielleicht liegt es daran, dass ich eine Frau bin, vielleicht sind die Übungen so passgenau an den weiblichen Körper abgestimmt, aber ich habe (bis heute) das Gefühl, dass die Trainingseinheiten beim 21happyme-Programm noch eine Ecke härter sind! Wie stark man innerhalb von 21 Minuten schwitzen kann – es wundert mich noch heute. Und ich bin bereits bei meiner dritten Runde!

Was ich zudem begrüße, Janis – der Trainer – schnackt nicht viel. So, wie man es sich von einem Trainer wünscht, führt er einfach gemeinsam mit der Trainingspartnerin die Übungen vor. Langes Reden zwischen den Pausen und auch scheinheiliges Anfeuern vermeidet er. So soll es sein!

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Und wie lässt sich die App in den Alltag integrieren?

Sehr gut! Meines Erachtens sind beide Programme – ob nun Programm 21 oder 21happyme – von allen Programmen, die ich ausporbiert habe, die, die sich am besten in den noch so stressigen Alltag integrieren lassen. Zugegeben, wenn der Tag besonders voll ist oder ich an einem Sonntag einfach nur mal im Bett liegen bleiben möchte, lasse ich eine Trainingseinheit ausfallen, aber das kann ich guten Gewissens wegstecken. Denn ich brauche den Turbo-Gang gar nicht, ich bin froh, dass ich zu regelmäßig Sport motiviert werde.

Und das meine ich, wie ich es sage: Denn die App schickt einem zwei Mal am Tag eine freundliche Erinnerung via Push Notification an das Training und beglückwünscht einen, wie weit man schon gekommen ist. Psychologisch betrachtet ziemlich clever: Manchmal habe ich aufgrund dieser Erinnerung doch noch mein Training durchgezogen, obwohl der Schweinehund an besagten Tagen fast schon gewonnen hatte und ich die Übungseinheit ausfallen lassen wollte.

Auch die Ernährungsumstellung (den erwähnten Wein mal ausgenommen) ist gar nicht schwer: Die vorgeschlagenen Rezepte in beiden Apps sind super easy und lecker. Einer meiner Favoriten ist beispielsweise Wok Gemüse mit Blumenkohlreis (sprich: Der normale Reis wird von geschreddertem Blumenkohl ersetzt. Mega lecker! Ich backe sogar mein Kichererbsenbrot selbst. Und das ist wirklich besonders. Denn ich backe nicht. Erst Recht kein Kichererbsenbrot. Oder vielmehr: Ich tat das lange nicht.

Gibt’s auch Kritik?

Naaajaa… bedingt: Denn was ein wenig nervt ist die Tatsache, dass die beiden Apps technisch noch nicht 100%ig ausgereift sind. Sprich: Die Benutzeroberfläche ist manchmal ein wenig umständlich – sprich: nicht ins Detail intuitiv. Und, was etwas schade ist, die Videos wiederholen sich immer. Es gibt also pro Trainingseinheit immer das exakt selbe Video. Manch einem dürfte das zu eintönig werden. Dafür aber ist auch gesorgt: man kann sich nämlich zumindest innerhalb der App PROGRAMM 21 noch weitere Trainingsvideos kaufen oder generell von BASIC auf PRO upgraden. Ich hingegen find das gut. Denn mittlerweile kenne ich die Übungsabläufe, kann daher die Videos auf lautlos stellen und trainieren, während ich Unter Uns – pardon! – die Tagesthemen schaue. Zudem: Beide Apps sind echt fair kalkuliert und nicht sagenhaft überteuert, wenn man mal bedenkt, was Vergleichweises kostet Das Basisprogramm von PROGRAMM 21 kostet einmalig 29,90 Euro. Das Pro-Programm wiederum 49,90 Euro. Die App 21happyme wiederum kostet 39,90 Euro.

Und das ärgert mich letztendlich doch ein wenig: warum genau ist das Spezial-Programm für Frauen noch einmal teurer, als das für „jedermann“? Es reicht schon, dass wir für Kosmetika im Durchschnitt 33 Prozent mehr als Männer zahlen müssen. Warum also die Sportapps für Frauen nicht einfach mal günstiger machen? Das würde aus mir wirklich ein happyme machen.

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