L1 Lilienthal Berlin | So tickt Berlin

Lilienthal_Schmuckkasten

Kann eine Uhr den Flair einer Stadt ausdrücken? Die Marke Lilienthal Berlin hat sich dies zur Aufgabe gemacht. Inspiriert von dem Pionier der Lüfte Otto Lilienthal, der als erster erfolgreicher Gleitflieger in die Geschichte einging, wollen die Designer eine ebenso spektakuläre Uhr herstellen. Ob es dem Label gelingt den Charme unserer heiß geliebten Metropole einzufangen, erfährst du hier.

L1 Lilienthal Berlin: designed in Berlin, made in Germany

Berlin hat viele Eigenschaften. Von laut über frech bis hin zu sensibel und einzigartig, treffen so einige Beschreibung auf unsere geliebte Metropole zu. Nur eines ist sie nicht. Langweilig. In den Bann gezogen von dem Charme der Hauptstadt, haben es sich die kreativen Köpfe hinter Lilienthal Berlin zur Aufgabe gemacht, ihre Liebe zur Stadt in einem Accessoire zu verewigen. Die erlesene Auswahl der Materialen, Produzenten, sowie Arbeitsschritte versprechen Langlebigkeit. In einer der letzten beiden unabhängigen Manufakturen Deutschlands werden die Ziffernblätter gefertigt. Bei der Herstellung der Echtlederarmbänder kommen nur umweltschonende Verfahren zum Einsatz. Das mit einem besonders kratzfesten Saphir gehärtetem Mineralglas, schützt das liebevoll angeordnete Innenleben. Montage und Qualitätskontrolle „Made in Germany“. Lediglich das Präzisionsuhrwerk stammt von dem Schweizer Hersteller Ronda. Die Schweizer wissen eben wie die Uhren ticken.

Eine Uhr – viele Möglichkeiten

Dreier_LilienthalDie L1 von Lilienthal Berlin gibt es in unterschiedlichen Farbkombinationen. Silberne und goldene Rahmen und Zeiger können mit weißem, schwarzem oder blauem Ziffernblatt kombiniert werden. Zusätzlich sind auch die Echtlederarmbänder austauschbar. Somit passt die Lilienthal nicht nur zum Businessoutfit. Auch nach Feierabend, zum legeren Freizeitoutfit, zieht die Uhr so manche Blicke auf sich.
Die Liebe zum Detail macht die L1 von Lilienthal Berlin einzigartig. Die Minutenangaben sind in der Schrift Ostberliner Straßenschilder geprägt, die Stundenangaben im inneren Kreis in der Schrift Westberliner Straßenschilder. Der blaue Sekundenzeiger steht für die magische „blaue Stunde“. Dem Übergang vom Tag zur Nacht, indem Berlin sich von der geschäftigen Großstadt zur außergewöhnlichen Partyszene verwandelt. Die Krone erinnert an die Weltzeituhr am Alexanderplatz. Das Gehäuse ist so wenig poliert wie die Straßen Berlins. Filigrane Doppelstreben dienen als Zeiger. Sie verleihen der sonst eher großen Uhr einen eleganten Look. Die symbolischen Besonderheiten erschließen sich vielleicht nicht auf den ersten Blick, dennoch verleihen sie dem Zeitmesser eine stilvolle Note.

Urteil: It’s Berlin o’clock

Lilienthal Berlin

Der ambitionierte Ansatz, eine “Berlin-Uhr“ zu designen, ließ mich laut “Hipster-Alarm“ denken. So einige Versuche ein Designobjekt zu gestalten, das eine Stadt abbilden soll, scheiterten kläglich. Man denke nur an die Berlin-Bag. Taschen aus LkW-Planen, die nur ein misslungener Abklatsch der Freitag® Taschen sind und bis auf das Berlin im Namen, nichts mit der Stadt zu tun haben. Ja, ich habe eine Berlin Bag im Schrank liegen. Einmal auf einen schlechten Marketingtrick reingefallen, schaute ich bei der L1 von Lilienthal Berlin ganz genau hin. Ich bin begeistert. Die Symbole sind intelligent gewählt und raffiniert eingesetzt. Es ist den Designern gelungen ihre Hingabe zur Stadt durch ein formschönes Accessoire zum Ausdruck zu bringen. Die Uhren sind ein Blickfang für Jedermann und Frau egal ob Berliner, Zugezogener oder Tourist. Die L1 ist preislich nicht günstig. Für eine hochwertige Uhr dennoch erschwinglich. Die Symbole bedürfen der einen oder anderen Erklärung um den Leitgedanken „Share the spririt of Berlin“ vollends deutlich zu machen, aber so sorgt die L1 von Lilienthal Berlin für Gesprächsstoff.

Fotos: © Lilienthal Berlin und Konstanze Teschner


Konstanze-TeschnerKonstanze Teschner ist eine umtriebige Kulturliebhaberin. Wenn die Berlinerin nicht gerade Sport treibt oder Kulturwissenschaften studiert, hängt sie gerne auf Ausstellungen, in Museen oder auf Lesungen ab.

 

 

 

 

 

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