Filmtipp | Der Film Suffragette – Taten statt Worte

Suffragette Taten statt Worte Film

Dass wir Frauen hierzulande arbeiten, wählen, für unser Recht einstehen dürfen und in aller Öffentlichkeit feministische Haltungen einnehmen können – das haben wir nicht der Gesellschaft, noch dem immer noch patriarchal dominierten System zu verdanken, in dem wir leben, sondern einzig und allein uns selbst: Den Frauen. Genauer gesagt, einigen mutigen Vorgängerinnen und vor allem Vordenkerinnen. Ein aktueller Kinofilm widmet sich nun einer besonderen Gruppe an Frauenrechtlerinnen, die sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Großbritannien und den USA für ihr Wahlrecht einsetzten: den Suffragetten. Ein wichtiges Thema in der Geschichte der Frauenbewegungen, das nie zuvor in einem Kinofilm so ausführlich beleuchtet wurde. Insofern war der Kinofilm „Suffragette – Taten statt Worte“ längst überfällig, findet Frieda, die ihn gesehen hat…und tief beeindruckt ist. Nun gibt es „Suffragette – Taten statt Worte“ auf DVD und Blue-ray! Und ihr könnt ihn gewinnen!

Sie rauchten demonstrativ in der Öffentlichkeit (ein Tabubruch!), demonstrierten auf der Straße, warfen Fensterscheiben ein und setzten sich selbst auf Hungerstreiks. Mut, Entbehrungen, später aber auch Gewalt und Waffen für die eine, für die wichtige Sache: Dass Frauen den Männern ebenbürtig sind!

Suffragette – Wenn Worte ihre Grenzen finden

Suffragette-Taten-statt-Worte-Szene

Es gibt mehrere Gründe, den Film „Suffragette – Taten statt Worte“  zu sehen: Zum einen sollten Frauen, die sich selbst als emanzipiert bezeichnen, die Geschichte der Suffragetten kennen. Auch, um ein bisschen Demut und Dankbarkeit zu zeigen, dass wir heute in besseren, wenn auch noch nicht glanzvollen Tagen leben. Denn: In einer Zeit, wo sexuelle Übergriffe zur Tagesordnung gehörten, die Herabstufung unseres Geschlechts in jeglicher Form im Alltag und vor dem Gesetz stattfand, die Frau zum Mann und nicht andersherum gehörte und über die Köpfe von Frauen hinweg entschieden wurde, auch, wenn es um das eigene Kind ging, war es ein umso größerer Kraftaufwand, sich dem entgegen zu setzen. Voller Achtung und gleichzeitig zutiefst verstört verfolgt man als Zuschauerin von „Suffragette – Taten statt Worte“ solche Szenen, die eben genau das schildern. Diese Frauen, die zu der von Emmeline Pankhurst 1903 in Großbritannien gebildeten Bewegung „Women’s Social and Political Union“ angehörten, nahmen vieles in Kauf, um für ihr Recht einzustehen. Selbst den Tod. Um sich Gehör zu verschaffen, wählten die Suffragetten auch Vandalismus und Gewalt als Mittel. Es blieb ihnen nichts anderes übrig. Ihre Worte allein wurden nur verhöhnt.

Starbesetzung bei „Suffragette – Taten statt Worte“

Suffragette Taten statt Worte Film

Zum anderen wartet „Suffragette – Taten statt Worte“ mit einer einmaligen Starbesetzung auf (Carey Mulligan, der wunderbaren Helena Bonham Carter, Ben Wishaw und, wenn auch nur kurz, Meryl Streep) auf. Vor allem Carey Mulligan brilliert in ihrer Rolle der fiktiven Maud Watts. Sie ist die Identifkitationsfigur in diesem Film. Die junge Frau arbeitet hart, seit sie sieben Jahre alt ist, in einer Wäscherei. Als sie mit anderen Suffragetten in Berührung kommt, ist sie zunächst zwischen Verpflichtung, Familie, Ehemann, Gesetz auf der einen, und der aufkeimenden Begeisterung für die Bewegung auf der anderen Seite im Zwiespalt. Doch sie trifft ihre Entscheidung. Die Erkenntnis über die Ungerechtigkeit, die ihr und anderen Frauen widerfährt, lässt ihr kaum eine andere Wahl. Maud Watts ist diejenige, der man aus tiefstem Herzen beipflichtet, wenn sie nach einer weiteren Verhaftung in einer Vernehmung mit dem Inspektor (Brendan Gleeson) sagt: „Was wollen sie denn tun? Wir sind überall. Wir sind in jedem Haushalt. Wir sind die Hälfte der Menschheit. Sie können uns nicht aufhalten! Wir werden siegen!“ Und ja, das werden wir!

Es gibt viel zu tun!

Suffragette-Taten-statt-Worte-Meryl-Streep

Mitreißend ist dieser Film, emotional, ohne effekthascherisch zu sein. Allein der historische Stoff gibt „Suffraggette – Taten statt Worte“ seine Fulminanz. Die Bildsprache ungeschönt, die Szenen ebenso. Das ist ein absolut sehenswerter Film, für alle Frauen, aber auch – für alle Männer, die sich als modern deklarieren. Denn was wir uns alle, aus unserer mehr oder minder komfortablen Situation heraus, ins Gedächtnis rufen müssen. So gut wir es auch haben: Wir sind noch nicht am Ende. Es gibt viel zu tun.

Suffragette Taten statt Worte„Suffragette – Taten statt Worte“ ist ab dem 16. Juni 2016 auf DVD (14,99 €)und Blu-ray (16,99 €) im Handel. Das nehmen wir zum Anlass und verlosen an alle starke Frauen da draußen zwei DVD’s des Films. 

Und so geht’s:

Lest Euch in Ruhe die Teilnahmebedingungen* durch. Liked Louise et Hélène auf Facebook und den entsprechenden Gewinnspiel-Beitrag! Unter allen Teilnehmern ermitteln wir den Gewinner/die Gewinnerin per Losverfahren. Die Benachrichtigung erfolgt via Facebook. Wir wünschen Euch viel Glück und toi, toi, toi (bitte französisch aussprechen :-)).


*Mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmende mit den Bedingungen einverstanden. Teilnahmeschluss ist der 19.06.2016 um 23:59 Uhr. Teilnahme ab 18 Jahren. Wenn sich der ursprünglich ausgeloste Gewinner 30 Kalendertage nach Gewinnbenachrichtigung nicht zurückmeldet, verfällt sein Gewinn und ein neuer Gewinner wird ausgelost. Wir weisen darauf hin, dass die Verlosung von dem Sponsor veranstaltet wird. Im Falle der Insolvenz des Sponsors haften wir nicht. Der Gewinn ist ein Jahr gültig. Einlösbarkeit nach Verfügbarkeit.

Alle Bilder: © Concorde Filmverleih


Friederike HintzeFriederike Hintze, oder lieber Frieda, gründete gemeinsam mit Marie von der Heydt den Blog Louise et Hélène. Seit vielen Jahren arbeitet sie als freie Journalistin und Bloggerin im Lifestyle-Bereich. Frieda liebt guten Wein und gute Bücher,  ist am Liebsten unter Freunden oder an der Küste – oder beides – und geht gerne Laufen. Wenn sie für sich ist, guckt sie mehr oder minder heimlich Unter Uns. Und zwar seit der ersten Folge.

3 Comments on Filmtipp | Der Film Suffragette – Taten statt Worte

  1. quest bars
    10. Februar 2016 at 17:37 (1 Jahr ago)

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    11. Februar 2016 at 06:37 (1 Jahr ago)

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