Hyatt Regency Amsterdam | Das vielleicht schönste Business-Hotel

Hyatt Regency Amsterdam

Normalerweise hat man eine ganz bestimmte Vorstellung von einem Business-Hotel. Clean, geradlinig und irgendwie unpersönlich. Das Hyatt Regency Amsterdam ist nichts von alldem. Obwohl es sich perfekt für Business-Reisende eignet, fühlt sich auch eine Lifestyle-Bloggerin hier besonders wohl…

Hyatt Regency Amsterdam

Nennen wir erst einmal die harten Fakten: Das Hyatt Regency Amsterdam bietet 211 Zimmer, ein Business-Center mit Meeting-Möglichkeiten und, für Gäste, die besondere Privatsphäre wünschen oder heikle Besprechungen fernab fremder Ohren halten möchten, einen eigenen, sehr eleganten Regency Club im zweiten Stockwerk. Für die sportlichen Gäste gibt es einen hübschen Fitnessbereich plus Sauna und Dampfbad, WLAN ist überall im Haus kostenfrei verfügbar. Sprich: Alles, was Geschäftsleute suchen, finden sie im Hyatt Regency Amsterdam.

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Und doch ist das Fünf-Sterne-Hotel, das im Übrigen das erste Haus der Marke Hyatt Regency in ganz Niederlande ist, kein Business-Hotel wie jedes andere. Das stelle ich bereits fest, als ich die Lobby betrete: Offen und lichtdurchflutet, mit schweren grünen Samtmöbeln, bunten, gemusterten Kissen, hölzernen Tischen und Stühlen und einem hübschen Parkettboden, erinnert die Lobby eher an ein sehr großes, privates Wohnzimmer. Abgrenzung gibt es hier nicht: Rezeption, Bar, Sitzbereiche und Restaurant gehen fließend ineinander über. Auch eine kleine Terrasse gibt es im hinteren Teil.

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Das Schönste aber ist die Tatsache, dass es überall blüht und sprießt: Eine Wand ist dicht bepflanzt, von den hohen Decken hängen kleine Gärten. Clean und unpersönlich sieht eindeutig anders aus. Das liebevolle, grüne Interieur kommt nicht von ungefähr. Es bezieht sich auf den Mikrostandort des Hauses. Denn das Hyatt Regency Amsterdam liegt zentral im sogenannten Plantage-Viertel, einem naturbelassenen grünen Stadtteil am Rande des trendigen East District in Amsterdam. Die Altstadt lässt sich wunderbar zu Fuß erreichen und dennoch ist man hier fernab des touristischen Trubels.

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Hyatt Regency Amsterdam: Allein in meinem Mansardenzimmer

Vor allem, wenn man das Glück hat, im fünften – also dem höchsten Stpckwerk des Hotels – untergebracht zu werden. Hier wohnt man in großzügig geschnittenen und dennoch irgendwie niedlichen Mansarden-Zimmern mit traumhaftem Bad und einem schönen, großen Panoramafenster.

Hyatt Regency Amsterdam

Während das Amsterdamer Wetter sich an einem Donnerstagmorgen von seiner ungemütlichen Seite zeigt, ist es hier, im fünften Stock, umso gemütlicher. Bei einer Tasse Tee gönne ich mir im Bett noch vor dem Frühstück eine kliiiiiitzekleine Runde Netflix, während der Regen gegen mein Fenster prasselt und möchte fast nicht mehr mein Zimmer verlassen.

Hyatt Regency Amsterdam

 

 

Das Mama Makan im Hyatt Regency Amsterdam

Tue ich dann aber doch glücklicherweise: Das Hyatt Regency Amsterdam hat kulinarisch viel zu viel zu bieten, als dass man sich das entgehen lassen sollte. Das fängt bei dem Frühstück an. Ergänzend zu dem Buffet, das teilweise aus regionalen Wurst- und Käsespezialitäten und jeder Menge Obst besteht, gibt es eine Auswahl an Eierspeisen. Ich entscheide mich, na klar, für Eggs Benedict, die hier auf eigene Art und Weise interpretiert und auf einem köstlichen Krustenbrot serviert werden.

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Ohnehin ist das kulinarische Konzept des Hotels ebenso einzigartig, wie die Lobby oder die Zimmer. Denn statt auf Altbekanntes zu setzen, wird im Mama Makan indonesisch-holländische Fusionsküche serviert. Würziges Nasi Goreng oder scharfe Garnelen findet man hier auf der Karte. Das schmeckt teilweise anders und ungewöhnlich – und daher sagenhaft köstlich! Doch auch Traditionelles aus der holländischen Küche gibt’s im Mama Makan – für all jene, die weniger mutig sind.

Herausragend sind auch die Drinks an der Bar. Auch hier werden außergewöhnliche Kreationen serviert, fernab des durchschnittlichen Cocktail-Geschmack. Einmal quer durch das Angebot schmecke ich mich am Donnerstagabend, bei der offiziellen Eröffnungsfeier (8. Juni) des Hotels – und habe dennoch am nächsten Morgen, zur Abreise, keinen Kater. Stark!

Hyatt Regency Amsterdam

Ich wollte fast nicht abreisen…

Und wo wir gerade von Abreise sprechen: Am liebsten hätte ich noch einige Tage im Hyatt Regency Amsterdam drangehängt. Nicht des hübschen Interieurs oder der guten Küche wegen. Sondern vor allem wegen des sagenhaft freundlichen Personals. Denn ob an der Rezeption oder beim Frühstück – immer wird man extrem freundlich, oder viel mehr freundschaftlich behandelt. Ganz anders, als man es von steifen Business-Hotels gewohnt ist. Jeder Angestellte kennt den Namen des Gastes und ist dennoch nicht zu devot, sondern schlichtweg herzlich. Und fast wehmütig steige ich an diesem Freitagmorgen in das Taxi zum Flughafen (gerade einmal 30 Minuten vom Hotel entfernt) und hoffe in dem Moment, dass ich irgendwann einmal wiederkommen darf…


Fotos (wenn nicht anders vermerkt): © Friederike Hintze

Redaktioneller Hinweis: Der Aufenthalt im Hyatt Regency Amsterdam wie auch die Anreise wurden mir für diesen Artikel gestellt. Ansonsten handelt es sich nicht um eine werbliche Kooperation.

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