Heiß und lecker! | Die besten Suppenrezepte für den Herbst

Die besten Suppenrezepte

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Gebt es zu! Ein bisschen gemütlich ist die kalte Jahreszeit schon. Zumindest dann, wenn man drinnen im Warmen sitzt, Netflix schaut und eine geile heiße Suppe löffelt. Ihr braucht noch ein bisschen Inspiration? Das hier sind die, wie ich finde, drei besten Suppenrezepte für den Herbst …

Suppenrezept für den Herbst: Die Kürbissuppe

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Soulfood im Herbst: Die Kürbissuppe macht satt, ist cremig und hübsch anzuschauen, kombinierbar mit den unterschiedlichsten und ist super einfach zu kochen. Unser Lieblingsrezept für Kürbissuppe ist exotisch und köstlich. Man nehme:

  • einen Hokkaido-Kürbis (denn den muss man nicht schälen!)
  • zwei kleine Zwiebeln
  • Kokosmilch (eine kleine Dose reicht)
  • etwas Kokosfett
  • Gemüsebrühe (am besten selbstgemacht, siehe unten)
  • zwei Scheiben Toastbroat
  • ein halbes Bund Salbei
  • etwas Butter
  • Pfeffer

Und so geht’s: 

Kürbis mit einem scharfen Messer in etwa gleich große Stücke schneiden. Zwiebeln würfeln. Das Kokosfett in einen großen Topf geben. Zwiebeln andünsten. Währenddessen die Gemüsebrühe in heißem Wasser auflösen. Kürbisstücke in den Topf geben, ganz kurz anbraten und mit der Gemüsebrühe aufgießen. Einköcheln lassen und bei Bedarf Gemüsebrühe nachgeben. Wenn der Kürbis weich ist, mit einem Pürierstab sämig pürieren. Einen ordentlichen Schuss Kokosmilch beigeben (nach Gefühl und Geschmack). Bei Bedarf mit Chili würzen. Pfeffer darf nicht fehlen! Beim Salz Vorsicht walten lassen: Die Gemüsebrühe enthält bereits jede Menge Sallz

Währenddessen den Salbei abspülen, trocken schütten. Die Rinde des Toastbroat entfernen. Scheiben in Würfel schneiden. Butter in einer Pfanne erhitzen und die Brotwürfel darin knusprig braten. Salbeiblätter klein schneiden und im Anschluss dazugeben. In der Butter schwenken und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Kürbissuppe mit dem Salbei-Croutons servieren! Wer mag, kann als zusätzlicher Sattmacher, Hühnchenfiletstreifen der Suppe beigeben.

Suppenrezept für den Herbst: Italienische Minestrone

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Italienischer Sattmacher – und auch noch super gesund: Die italienische Minestrone (was so viel bedeutet wie „schwere Gemüsesuppe“) stärkt das Immunsystem und schmeckt tausendmal Messer als Lebertran. Und das braucht ihr:

  • Staudensellerie
  • Möhren
  • Zwiebeln
  • Grüne und weiße Bohnen
  • Geschälte Tomaten
  • wer mag: Kartoffeln
  • eine kleine Zucchini
  • Speck
  • Knoblauch, Salbei, Oregano, Thymian
  • ein wenig Weißwein
  • Und was ihr in der Küche an Kräutern und Gemüse eben noch so findet
  • Olivenöl
  • Gemüsebrühe (am besten selbstgemacht, siehe unten)

Und so geht’s

Gemüse schälen und würfeln. Knoblauch und Zwiebeln schälen und würfeln. Kräuter fein hacken. Speck in einer extra Pfanne bei starker Hitze scharf anbraten. Hitze runter drehen und Zwiebeln und Knoblauch zugeben. Nun in einen großen Topf etwas Öl geben, Zwiebel-Knoblauch-Speck-Gemisch mit einem Schuss Wein am Boden des Kochtopfs ablöschen und mit Gemüsebrühe aufgießen. as Gemüse in 3-Minuten-Abständen in die Brühe geben und offen köcheln lassen: erst Möhren, Kartoffeln, Fenchel und Sellerie, dann Zucchini, grüne Bohnen und Tomate. Köcheln lassen und bei Bedarf Gemüsebrühe nachgeben. Ganz am Ende kommen die weißen Bohnen dazu. Ordentlich pfeffern, bei Bedarf salzen. Fertig!

Suppenrezept für den Herbst: Maultaschensuppe mit selbstgemachter Gemüsebrühe

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Mein Kindheitsgericht, das ich noch heute liebe: Die Maultaschensuppe. Wer es sich ganz einfach machen will, kocht einfach eine Buchstabensuppe und köchelt ein paar Minuten Maultaschen mit. Eine Stufe darüber ist aber die selbstgemachte Suppe (mit gekauften Maultaschen…hüstel). Und so geht’s.

  • Maultaschen (vegetarisch oder mit Fleisch)
  • einen großen Bund Suppengrün
  • ein großer Bund Lauchzwiebeln
  • Möhren
  • zwei große Zwiebeln
  • es eignen sich im Übrigen auch Gemüseabfälle bzw. -schalen, wichtig ist nur, dass ihr alles vorher gründlich abwascht und das Gemüse (selbstverständlich) nicht verfault ist

Und so geht’s:

Gemüse in einem Topf drauf. Wasser drüber. Köcheln lassen (so lange es eben geht), fertig. Kein Scheiß: Es ist so easy, sich seine echte, natürliche Brühe zu kochen. Am besten ihr macht gleich einen ganzen Topf voll, dann habt ihr immer etwas Brühe daheim und könnt Euch spontan ein paar Maultäschle mitköcheln: Schon habt ihr eine geile heiße Suppe am Start.


Friederike HintzeFriederike Hintze, oder lieber Frieda, gründete gemeinsam mit Marie von der Heydt den Blog Louise et Hélène. Seit vielen Jahren arbeitet sie als freie Journalistin und Bloggerin im Lifestyle-Bereich. Frieda liebt guten Wein und gute Bücher,  ist am Liebsten unter Freunden oder an der Küste – oder beides – und geht gerne Laufen. Wenn sie für sich ist, guckt sie mehr oder minder heimlich Unter Uns. Und zwar seit der ersten Folge.

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