Fleming’s Selection Hotel Wien-City | Vienna forever!


Fleming’s Selection Hotel Wien-City

Ich war schon gefühlt hunderte Male in Österreich: Salzburg kenne ich auswendig, Seefeld, das Burgenland – alles schon gesehen – und in Tirol war ich bereits etliche Male Skifahren. Doch Wien hatte ich trotz meiner tiefen Zuneigung für unser Nachbarland nie besucht. Bis jetzt. Denn dank der Einladung ins Fleming’s Selection Hotel Wien-City verbrachte ich drei herrliche Tage dort unten im Süden und lernte viel über diese besondere und sagenhaft schöne Stadt…

Fleming’s Selection Hotel Wien-City

Kaiserin Sisi hatte ein Tattoo! Genauer gesagt hatte sie einen Anker auf ihrer Schulter. Wien hat eine der strengsten Feuerschutzgesetze überhaupt. Das Theater in der Josefstadt arbeitet im Gegensatz zu vielen anderen komplett autark und hat sogar eine eigene Kostümschneiderei. Die Eröffnung der Wiener Staatsoper im Jahr 1869 erlebten die beiden Architekten nicht mehr. Die Chefin des Hotel Sacher, Anna Sacher, rauchte bevorzugt Zigarre. Die Habsburger betrieben Inzest, dessen Folge die so genannte Habsburger Lippe, ein unschöner Unterbiss, war. Und hätte es in Wien die aufstrebende, gehobene Mittelschicht nicht gegeben, sprich die „Neureichen“, hätte es wohl nie die Wiener Secession gegeben. Ihr merkt schon – mein Aufenthalt in Wien war ziemlich lehrreich.

Fleming’s Selection Hotel Wien-City

Die Wiener sind Kulturliebhaber

Und das aus gutem Grund. Denn die zauberhafte Elena vom Fleming’s Selection Hotel Wien-City hatte für uns ein tolles Programm auf die Beine gestellt: Einen Abend bekamen wir eine exklusive Führung durch das Theater in der Josefstadt. Die Dramaturgin Cinja Kahl führte uns im wahrsten Sinne des Wortes „hinter die Kulissen“ – sogar den Kostümfundus und die Werkstätte der Bühnenbildner besuchten wir. Und im Anschluss, na klar, sahen wir uns noch ein Stück an. Danach schlenderten wir zurück ins Hotel. So stellt man sich einen runden Abend in dieser kulturreichen Stadt vor.

Fleming’s Selection Hotel Wien-City

Fleming’s Selection Hotel Wien-City

Und das Schöne: Die Wiener zelebrieren ebendiese Kultur noch. Ob Tanzball, Oper oder Theater – in der österreichischen Hauptstadt werden die schönen Künste noch hochgehalten, erklärte uns Martha Tretter von artemezzo. Die „Fremdenfürherin“, so heißt es auf Österreichisch, führte uns an einem grauen, kühlen Mittwochmorgen durch die Wiener Innenstadt. Natürlich standen Stephansdom, die Hofburg und das Rathaus, der Volksgarten, das Burgtheater, die Wiener Oper und das Hotel Sacher auf dem Sightseeing-Plan. Doch Martha erzählte so wunderbar bildlich und lebhaft von den glanzvollen Tagen des Kaiserreichs, verriet jene Details, die in keinem Touri-Führer stehen, dass all die Infos auch wahrhaftig hängen geblieben sind.

Fleming’s Selection Hotel Wien-City

Besonders Kaiserin Sisi hat es mir angetan: Sie war eine facettenreiche, starke und in gewisser Hinsicht extreme Frau; und hatte nicht viel mit dem naiven, schwer verliebten, leicht naiven und sanftmütigen Mädchen aus der Romy Schneider-Trilogie zu tun. Nicht nur, dass Sisi ein Anker-Tattoo auf der Schulter hatte (sie ließ es sich im Alter von 51 Jahren in einer Hafenkneipe stechen) – ganz generell wehrte sie sich immer wieder mit kleineren oder größeren Gesten gegen den strengen, konservativen Hof ihres Mannes. Sisi, die selbst aus einer bayerischen Familie stammte, ritt exzessiv und stundenlang – wie eine Irre – turnte in ihren Gemächern an Ringen, die an der Decke angebracht waren, gut sichtbar für den Hofstaat, und machte immer mal wieder Extrem-Diäten, bei denen sie nichts anderes zu sich nahm, als leicht ausgekochter Fleischsaft und jede Menge Orangen. Ich habe ein Faible für extreme Frauen mit bewegter Geschichte und die österreichische Kaiserin gehört seit Neuestem zu dieser langen Liste.

Fleming’s Selection Hotel Wien-City

Fleming’s Selection Hotel Wien-City: Alles ist fußläufig erreichbar

Das Beste an unserem Wien-Trip war aber die Tatsache, dass wir alles zu Fuß erreichen konnten – dank der herausragenden Lage des Fleming’s Selection Hotel Wien-City: Direkt in der Josefstadt gelegen, nur ein Steinwurf vom Museumsquartier entfernt – perfekt für alle Kulturliebhaber. In die Innenstadt braucht es wiederum gerade einmal einen 15-minütigen Spaziergang. Öffentliche Verkehrsmittel braucht’s also nicht, um als Gast im Fleming’s Selection Hotel Wien-City zu erkunden.

Fleming’s Selection Hotel Wien-City

Der tollen Lage ist es auch zu verdanken, dass wir in unserem Zimmer im obersten Stockwerk einen sagenhaften Ausblick über die Stadt hatten. Ob am Morgen oder am Abend – wir konnten uns an dem Panorama gar nicht satt sehen. Ein weiterer Vorteil: Das Zimmer ist lichtdurchflutet und wirkt durch die große Fensterfront sehr luftig.

Fleming’s Selection Hotel Wien-City

Alle Zimmer und Suiten im Fleming’s Selection Hotel Wien-City besitzen zudem ein offenes Badezimmer, die gläserne Dusche steht quasi mitten im Raum. Das mag nicht jedermanns Sache sein und auch uns stellt es vor manche logistische Herausforderungen, hat aber den enormen Vorteil, dass die Zimmer so noch großzügiger wirken. Diesen Eindruck erwecken viele andere Stadthotels nicht – das kann ich aus Erfahrung sagen.

Fleming’s Selection Hotel Wien-City

Apropos Stadthotel: Selbstverständlich wird das Fleming’s Selection Hotel Wien-City von vielen Business-Gästen aufgesucht. Die gute Anbindung, das High Speed WLAN im ganzen Haus, der kleine, aber sehr feine Spa- und Fitnessbereich, der 24 Stunden geöffnet hat sowie die verschiedenen Konferenz- und Tagungsräume im Hotel locken Geschäftsreisende an. Auch das geradlinige Interieur, die moderne Ausstattung – all das schafft eine professionelle Atmosphäre. Dennoch ist es im Fleming’s Selection Hotel Wien-City nicht ungemütlich, die Stimmung ist eher herzlich, als anonym und man fühlt sich als Städtetourist mehr als willkommen.

Fleming’s Selection Hotel Wien-City

Fleming’s Selection Hotel Wien-City: Best Bacon in Town!

Sicherlich erwähnenswert ist auch das sehr gute Frühstück (der beste Frühstücksbacon der Welt?), oder besser gesagt: das gesamte kulinarische Angebot. Küchenchef ist Andre Reuther, der bereits im Sacher kochte und der österreichische Klassiker modern und international interpretiert. Die Ergebnisse sind nicht nur hübsch anzuschauen, sondern auch sehr schmackhaft und überraschend leicht – und letzteres kann man von der österreichischen Küche ja in der Regel nicht behaupten.

Fleming’s Selection Hotel Wien-City

Übrigens: Auch das Hotel – oder besser gesagt – die Hotelkette hat eine interessante Geschichte, die ich mir ebenfalls merken konnte. Und die geht so: Die Fleming’s Hotels wurden 2005 von Ignaz B. gegründet. Er lebte in Österreich, Deutschland und in den USA: Ignaz B. hatte stets einen unternehmerischen Geist und probierte vieles aus. Er entwickelte sogar seine perfekte Serviette, die man sich an den obersten Hemdenknopf hängen kann. Diese Servietten findet man nun in jedem Fleming’s Hotel. Zurück aber zu Ignaz B.. Er war in den USA als privater Fahrer tätig – zu seinen treuesten Kunden zählte niemand Geringeres als Ian Fleming, der Autor und Erfinder von James Bond. Fleming war zu diesem Zeitpunkt ein viel gereister Mann und berichtete seinem Chauffeur während der vielen Fahrten von seinen individuellen Vorstellungen eines „idealen Hotels“. Ignaz B. fasste den Entschluss: Falls er jemals ein Hotel eröffnen würde, dann sollten hier ebendiese Maßstäbe herrschen. Und den Namen für sein Hotel hatte er ebenfalls schon: Fleming’s – benannt nach dem berühmten Autor und Kunden.

Fleming’s Selection Hotel Wien-City

Kurzum: Wien steckt voller Geschichten. Selbst die Hotels. Und drei Tage reichen bei Weitem nicht aus, um alles an dieser zauberhaften, prachtvollen Stadt zu entdecken. Ich zumindest hab mich ein bisschen verliebt oder, um es in den Worten von Kaiser Franz auszudrücken: „Es war sehr schön. Es hat mich sehr gefreut.“



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