Die Fashion Week Berlin: Tag 2 // The Fashion-Diary

Fashion Week Berlin

Der zweite Tag der Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin startete etwas grauer und ungemütlicher als der Vortag. Allerdings nur in Hinblick auf den wolkenverhangenen Himmel, natürlich nicht in Sachen Mode. Die war auch an Tag 2 der Berliner Modewoche abwechslungsreich und vielfältig – und teilweise ganz und gar nichts für graue Mäuschen. Wir sind wieder von Laufsteg zu Laufsteg geturnt. Welche Shows unter den etlichen unsere liebsten waren, verraten wir in unserem Fashion-Diary …

Dorothee Schumacher: Latzhosen und David Bowie

Fashion Week Berlin Dorothee Schumacher

(von Silke Böttcher)

Dorothee Schumacher setzt im kommenden Winter auf einen Mix aus Trachten-und Military-Stil, Toughness und femininen Formen. Dabei verbindet sie gerne mal die unterschiedlichsten Muster, die auf den ersten Blick gar nicht zusammenzupassen scheinen. Und es aber doch so selbstverständlich tun, dass man sich wundert, warum man das nicht schon viel häufiger so gesehen hat. Das  ist einer der Gründe, warum ich Dorothee Schumacher so mag: Sie hat immer neue Ideen, und die setzt sie auf eindrucksvolle Weise um. Die Röcke sind – ob lang oder kurz – fließend, die Hosen ebenfalls. Über Ankle Boots blitzen schwarz-transparente Strümpfe – ein spannendes Detail. Zarte Seidenstoffe verbindet die Designerin auch mal mit dickem Strick, und zu einigen Stücken gehört etwas, das aussieht wie ein lässig um den Hals gelegter breiter Schal, der bis zu den Knien reicht und mit einem Gürtel fixiert wird. Die Verbindung mit dem „Darunter“ ist so reizvoll wie das Stück selbst. Auch ein ärmelloser knielanger Mantel taucht auf, der wie eine überlange Weste wirkt.

Auch Einflüsse aus dem Military-Look finden sich in der neuen Kollektion – ihnen nehmen glänzende Materialien und feminine Schnitte die Strenge. Hinzu kommen Details wie breite Hosenträger an Hosen und Röcken. Einiges hat Dorothee Schumacher aus der Skater-Mode entliehen und in ihrem Stil verfeinert.

Auffälligstes Stück ist eine Art Latzhose mit einem blau-roten Muster, die am Rücken schwarz-transparent ist. Ein echter Blickfang, der eleganter aussieht, als der Begriff Latzhose vermuten lässt. Die Show im Zelt am Brandenburger Tor wurde sogar ein bisschen zu einer Hommage an den gerade verstorbenen David Bowie: Eine Coverversion des Songs „Ashes to Ashes“ eröffnete sie und das legendäre „Heroes“ lief am Ende. Gänsehaut …


Anja Gockel: Eine Friedensnobelpreisträgerin als Muse

Fashion Week Berlin Anja Gockel

(von Silke Böttcher)

Anja Gockel, deren Label in diesem Jahr 20. Geburtstag feiert, startete und beendete ihre Show mit fernöstlichem Tanz (vorgeführt von einem sehr biegsamen Model). Auch die Musik passte dazu; all das unterstreicht die Verbindung mit der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi aus Myanmar, die Anja Gockel zu ihrer Kollektion inspiriert hat. Das Zitat „Ich meine, dass Freiheit manchmal eine Geisteshaltung ist“ steht als Motto für die Kollektion, und starke, freiheitsliebende Frauen sind auch die Persönlichkeiten, für die die Designerin ihre Stücke entwirft.

Die Farben des nächsten Winters sind kräftig. Ein leuchtendes Orange kombiniert sie mit elegantem Schwarz, dazu kommt eine Jacke, die beide Farben vereint. Die Schnitte sind lässig, aber figurbetont und weiblich. Buntbedruckte Leggins passen zu weit geschnittenen Blusen, edle Marlenehosen aber auch. Der Kontrast zwischen Orange und Schwarz ist spannend, und wer noch mutiger ist, der entscheidet sich für den Bleistiftrock mit hoher Taille und schwarz-buntem Muster auf glänzendem Stoff. Das dazugehörige Oberteil ist eng anliegend und schwarz – eine gelungene Mischung.

Ultrakurze Kleider gehören ebenfalls zur Kollektion, die neben Orange und Schwarz auch noch ein dunkles Weinrot und Grau enthält. Einige Stücke sind mit Blumenmuster, aufgedruckte Porträts und Streifen (ergänzt durch ein helles Grün) gibt es auch. In Röcken, aber auch an Leggins, wobei Letztere schon etwas Mut erfordern. Mindestens so auffällig waren die Schuhe: Plateauschuhe mit asymmetrischem Absatz und buntem Muster. Mein Highlight war ein orangerotes Kleid aus fließend-leichtem Stoff, das hinten in einen transparenten Schleier auslief. Vielleicht diente ein Sarong als Inspiration – auf alle Fälle ist das Kleid wunderschön. Der zweite Platz ging an einen bleistiftschmalen goldgemusterten Rock mit hoher Taille, der zu einem eng anliegenden schwarzen Oberteil kombiniert wurde.


Minx by Eva Lutz: Das Kleine Schwarze hat Pause

Fashion Week Berlin Minx by eva Lutz

(von Silke Böttcher)

Wer meint, dass Models immer Size Zero sein müssen, für den sind die Fashion Shows des Labels Minx eine Überraschung. Die Designerin Eva Lutz lässt immer gerne sogenannte Plus-Size-Models laufen. Die beweisen, dass Minx-Stücke auch an kurvigen Frauen gut aussehen – und sich niemand für ein paar Pfündchen mehr schämen muss. Im Gegenteil. Es wäre schön, wenn mehr Designer diesem Beispiel folgen würden! Eva Lutz vereinte aber gleich eine Riege bekannter Models auf dem Laufsteg, darunter Rebecca Mir, Luisa Hartema und Franziska Knuppe, aber auch ein großartiges Model mit grauen Haaren. Im kommenden Winter setzt Eva Lutz auf Wickeloptik, bequeme Formen und unterschiedliche Stoff-Strukturen. Ein Overall ist dabei, in einem zarten Lavendelton und mit Wickeloptik, lange Blusen fallen über Hosen mit schmaler oder weiter Form und ein zarter Chiffonrock wird mit einem roten Oversize-Pullover kombiniert.

Es gibt Pullunderkleider, Stoffe mit Printmotiven, ein Kleid mit grafischem Maxi-Karo (getragen von einem Plus-Size-Model, das eine wirklich tolle Figur darin macht) und ein zweiteiliges Kleid aus veganem Stretchleder. Winzige Details machen Klassiker zu etwas ganz Neuem. Bei den Abendkleidern  wird es üppig und etwas dramatisch. Der lange, fließende goldglitzernde Rock mit asymmetrischem Saum wird mit einem goldfarbenenen Spitzenoberteil kombiniert. Mindestens genauso auffällig ist das bodenlange flamingorote Kleid mit einem Oberteil in Wickeloptik. Ein Blickfang ist auch das flamingofarbene Spitzenkleid – ein halbtransparentes Kunstwerk mit überlangen Trompetenärmeln und  schmalem, ab dem Knie ausgestelltem Schnitt. Und sogar schwarz-weiße-ecrufarbene Querstreifen gibt es – an einem weiten, bodenlangen Rock, zu dem ein silbernes Oberteil passt. Das Kleine Schwarze hat bei Minx erst einmal Pause. Wenn schon schwarz, dann bitteschön aus Spitze und mit weißem Oberteil.


Laurèl mag es wild!

Fashion Week Berlin Laurèl

(von Silke Böttcher)

Federn, Fransen und Leoprint – Laurèl mag es im nächsten Winter wild. Edel aber auch – und das sich das nicht ausschließen muss, beweist die Chefdesignerin Elisabeth Schwaiger mit der neuen Kollektion.

Klassiker wie die locker geschnittene Hose mit dem knielangen weißen Mantel bekommen durch diagonal aufgesetzte Taschen einen Blickfang, beim knielangen weißen Kleid sind es Pailletten in Feder-Optik, die das Stück ungewöhnlich machen. Das lässige hellgraue Jumpsuit mit V-Kragen, das dank der Raffung auf Taillenhöhe trotzdem figurnah ist, wirkt so bequem und gleichzeitig so elegant, dass es sofort den „haben wollen“-Reflex auslöst. Jumpsuits gibt es in der Kollektion auch noch in Anthrazit und Rot – zu Letzterem passt ein wadenlanger anthrazitfarbener Wollmantel . Und wer bisher meinte, zu dem Einteiler gehen nur High Heels, der wird staunen, wie edel die Platform-Sandalen dazu aussehen. Das gilt aber sicher hauptsächlich für große Trägerinnen.

Zu den auffälligen Kombinationen gehören der rote Cape-Pullover aus Teddy und der knielange Rock aus Fake-Ponyfell mit Leoparden-Print und das schwarze Shiftkleid im Wickel-Look, dessen Rocksaum mit einer Fransenborte versehen ist. A propos Fransen: Beim schwarzen Abendkleid sind sie sogar meterlang – ein absoluter Hingucker.

Überhaupt die Details: Einige Stücke sind mit Glasperlen, silbernen Ösen oder Strass bestickt, andere tragen Fransen. Und auch die Schuhe bekommen Strass-Optik, selbst die flachen. Auch Leopardenprint gibt es, und der bekommt bei Laurèl Eleganz: Er taucht an Mänteln ebenso auf wie an Röcken und Strickpullovern – und das wirkt einfach nur edel. Meine persönlichen Favoriten aber sind ein leuchtend rotes, kniekurzes Kleid mit V-Ausschnitt und ein ähnlich geschnittenes schwarzes aus Guipure-Spitze mit eingearbeiteten Glasperlen. Ganz oben auf der Liste stehen auch die eng am Körper anliegenden schwarzen und hellgrauen Abendkleider mit Spaghettiträgern – für kalte Wintertage vielleicht doch ein bisschen zu dünn, aber wunderschön.


I’VR Isabel Vollrath: Wenn Tragbarkeit sekundär wird

Fashion Week Berlin

(von Frieda Hintze)

Psychedellische Musik, weiß geschminkte, hochwangige Models, die Haare mit hautfarbenen Strumpfhosen seltsam arrangiert: Die Show von Isabel Vollrath ist, ebenso wie ihre Mode, grenzüberschreitend. Die Kreationen der mehrfach national und international ausgezeichneten Absolventin der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ist weit mehr, als Bekleidung. Da geht es nicht immer nur um Tragbarkeit oder um das allgemeine Gefallen. So auch bei der aktuellen Kollektion …

Lagen über Lagen, viel Olivgrün und hochgeschlossene Hemden mit mehreren Ärmeln, weite Mäntel mit großem Revers und Gürtel, dann Cocktail- und Abendkleider, gebunden mit V-Ausschnitt am Rücken oder mit ausgestellten Reifröcken und engen Corsagen, die an Zeiten des Rokoko erinnern. Absolutes Lieblingsstück ist eine hochgeschlossene Robe.

Dabei arbeitet Isabel Vollrath auch bei der aktuellen Herbst- / Winterkollektion mit den verschiedensten Materialien: Jute, dicke Wollstoffe, Folien und Plastik, Stoffe mit auffälligen Prints und grafischen Mustern, Leder, aber auch Seide, Baumwolle, Gaze und Tüll. Auffällig ist, welch scheinbar immanentes Verständnis Isabel Vollrath von dem natürlichen Fall der einzelnen Materialien hat. Entsprechend aufregend ist die einzelne Schnittfolge der Kreationen. Der Fokus liegt hier auch auf den Eigenschaften des Stoffes. Das ist spannend und macht Spaß – Tragbarkeit hin oder her.


Kilian Kerner: Typisch, untypisch

Kilian Kerner Fashion Week Berlin

(von Silke Böttcher)

Unzählige Anna Wintour-Lookalikes gingen bei der Show  von Kilian Kerner im Ellington Hotel über den Laufsteg. Kein Wunder, der Designer hat sich die amerikanische Vogue-Chefin als Inspirationsquelle ausgesucht. So fiel der Blick auf kinnlange, strenge blonde Bobs und Sonnenbrillen – und, mehr noch, auf die Mode, die er inszenierte.Seine Vorliebe für auffällige Farbe ist auch in der kommenden Herbst-/Winter-Kollektion ebenso wenig zu  übersehen wie sein Sinn für Stilbrüche. Warum also nicht ein ärmelloses knielanges Kleid mit großen grafischen Mustern in flamingorot, dunkelgrau, orange, beige und weiß mit derben Lederhandschuhen, dunklen Strümpfen und flachen Schuhen kombinieren? Ein schwarzes Kleid mit weiß abgesetzten Ärmeln und weißem Kragen erinnert ein bisschen an eine Schuluniform – eine mit Stil, allerdings. Und mit Handschuhen. Denen blieb er bei der Vorführung der Kollektion ebenso treu wie den dunklen Strümpfen und den flachen, vorn spitz zulaufenden Schuhen.

Klassikern wie dem Hosenanzug mit weißer Bluse gibt Kilian Kerner durch Raffungen und Schnittform besondere Ausstrahlung. Das gelingt ihm auch durch Details wie Plüschkragen und -ärmel, große oder kleine grafische Muster, oft mit Vogelmotiv, und besondere Schnitte. Da gibt es kragenlose Mäntel mit weitem Schnitt, die durch die Muster zum Blickfang werden. Naturweiß ist eine der Farben der Saison – an langen Mänteln taucht sie ebenso auf wie an Kleidern. Oder es gibt Variationen in Beige und Apricot. Eines der auffälligsten Stücke war ein knielanges beigebraunes Kleid mit großen aufgesetzten Taschen an den Hüften und mit breiten Hosenträgern – darunter trug das Model einen gleichfarbigen Rollkragenpullover. Auch das Kleine Schwarze gibt es – aus leicht transparentem Material. Mustermix spielt ebenso eine Rolle wie die Kombination unterschiedlicher Materialien. Ein Highlight dort war ein langes, tulpenförmiges Kleid in Beige mit grauen Teddy-Ärmeln und einem blau-weiß-grau gemusterten Strickoberteil mit Teddy-Rollkragen. Und mit zwei applizierten Vögeln auf dem Rock. Auch Stücke für Herren wurden bei der Show gezeigt. Bei ihnen werden Jackenärmel gerafft, die Hosen gekrempelt – oder sie enden (Stichwort Hochwasserhose) kurz über dem Knöchel. Lange Mäntel werden über weiten Hosen und eng anliegenden Pullovern getragen, und Anzügen wird durch die verkürzte Hose und die gerafften Ärmel mögliche Strenge genommen.

Einige tragen großformatige grafische Muster, eine Jacke sogar versteckt: Vorne macht sie mit weitem Schnitt und Reißverschluss auf Bikerjacke, hinten trägt sie das große Muster. Gewagt, aber sehr originell. Eben typisch Kilian Kerner.


Guido Maria Kretschmer: Von der Kurkova über Afros zu zwei kleinen Stars

BERLIN, GERMANY - JANUARY 20: Guido Maria Kretschmer (L) and Zoe Helali (C) walks the runway at the Guido Maria Kretschmer show during the Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Autumn/Winter 2016 at Brandenburg Gate on January 20, 2016 in Berlin, Germany. (Photo by Frazer Harrison/Getty Images for IMG) *** Local Caption *** Guido Maria Kretschmer;Zoe Helali

(von Isabelle Rogge)

Ein absolutes Highlight der diesjährigen Fashion Week stellt für mich jetzt schon die gestrige Show von Guido Maria Kretschmer dar. Allein der Rummel vor der eigentlichen Show war schon sehr sehenswert. Fotografenschwärme und Stars und Sternchen en masse. Natascha Ochsenknecht zog mit ihrer Familie und einem gewohnt knallpinken Outfit die Blicke auf sich, während man den besonderen Ehrengast des Abends, von 4 Bodyguards beschützt und einem Blitzlichtpulk um sich herum, zunächst garnicht erkennen konnte: Supermodel Karolína Kurková. Sehr schlicht gekleidet und mit einem strengen Dutt frisiert, machte sie selbst weniger Aufregung um sich selbst als so mancher C-Promi. Natürlich saß auch Guidos Mann Frank im Publikum, welcher sich mit Moderatorin Dunja Hayali in der Front Row niederließ. Und die Mode? Achja die hätten wir vor lauter Medienrummel vorab fast vergessen…. Aber zum Glück war auch die Runway-Show ein absoluter Hingucker!

Kretschmers Herbst/Winter Kollektion 2016/2017 trägt den verheißungsvollen Namen „Ray of life“ (zu dt.: Strahl des Lebens). Angefangen von alltagstauglichen Herbstlooks bis zur eleganten Abendrobe liefen die Models allesamt mit Mahagony-Afro über den Laufsteg. Die Models in Herbstgarderobe zierten zumeist Accessoires von glitzernden Ohrringen über elegante Handschuhe bis zu einer schicken Tasche. Auch warme Mäntel spielten eine große Rolle. Während die Damen in Abendkleidern lediglich von großen Ohrringen und feinen Stiletto-Sandalen geschmückt wurden. Die Farbauswahl zeigte sich dabei sowohl in schlichten Farben wie Weiß, Grau und Schwarz, aber ebenso in grellen Tönen wie Fuchsia. Auch stofflich zeigt die neue Kollektion nur wenig Grenzen. Seide, Samt, Glitzer und Webpelz – alles dabei! Aber so unterschiedlich die verschiedenen Stile und Stoffe auch sind, vereint werden sie durch ein äußerst exotisches, zentrales Designelement: Dem Ginkoblatt. Warum das? Das Gingoblatt „steht für Stärke Gesundheit und Lebensgeist“.

Und als die sagenhafte Show schon zu Ende schien, das Licht dunkel wurde und der Applaus ertönte, da gab es noch einen besonderen Höhepunkt. Kretschmers Muse Zoe Helali trat in einem Traum in weiß ins Scheinwerferlicht, an jeder Hand eine Mini-Zoe. Der Applaus wurde zu Jubel und konnte nur noch übertönt werden als Guido selbst bescheiden dazu kam. Mit einem riesigen Blumenstrauß, den er Karolína Kurková überreichte.


Unter diesem formschönen, durch-designten Link geht es zu allen Beiträgen aus unserem diesjährigen Fashion-Diary zur Mercedes-Benz Fashion Week.

Fotos: © Mercedes-Benz Fashion Week

3 Comments on Die Fashion Week Berlin: Tag 2 // The Fashion-Diary

  1. quest bars
    11. Februar 2016 at 06:50 (2 Jahren ago)

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