Das Cape Mädchen | Charmant eingewickelt!

Das Cape Mädchen Kollektion Texas

© Anna Daki

Zugegeben, eine ganz neue Entdeckung ist das Berliner cape mädchen nicht. Bereits namhafte Magazine wie Harpers Bazaar und die Elle berichteten schon über die junge Marke und auch ich kenne Josephine Gaede (aka das cape mädchen) schon seit langer Zeit. Wir sind quasi familiär verbunden. Ein feines Cape von ihr besitze ich mittlerweile auch schon! Dabei ist das cape mädchen mittlerweile so groß geworden, die Kollektionen so vielfältig, dass man sich am liebsten in alle Capes einwickeln möchte. Ganz frisch rein gekommen ist die dritte und aktuelle Kollektion „Texas“, die Bock auf laue Sommerabende macht …

Texas steht für Natur und das simple Leben: Entsprechend lässig wirken die neuen Capes von das cape mädchen. In warmen Naturtönen gehalten und aus Lammwolle gefertigt, bringt die neue Linie eine lässige Eleganz in das Portfolio der Marke.

Warum wir Capes so lieben!

  1. Das Cape ist das vielleicht unkomplizierteste Kleidungsstück der Welt. Es liegt in der Natur der Sache, dass das Cape bequem ist und – sofern es überhaupt nötig ist – die eine oder andere „Problemzone“ (wie es so schön heißt) kaschiert.
  2. Das Cape kommt nie aus der Mode.
  3. Es passt zum Frühling, wenn noch eine letzte Winterkälte in der Luft hängt, zu Sommernächten am Lagerfeuer, zum goldenen Herbst, wenn die Sonne nicht mehr ganz so wärmt, es aber noch lange nicht an der Zeit ist, die Daunenjacke rauszuholen, und zum Winter, als dicker, lässiger Schal.
  4. Das Cape passt zu jedem Anlass: Auf dem Festival zu Shorts und Boots, am Opernabend zu Cocktailkleid und Pumps, beim Shopping zu Jeans und Ballerinas und im Büro, zu Bleistiftrock und College-Schuhen.
  5. Die größten Stilikonen aller Zeiten – wie Grace Kelly oder Liz Hurley – liebten das Cape. Allein das ist ein Grund, sich in den feinen Zwirn zu hüllen.

Warum wir das cape mädchen so lieben!

Das Cape Mädchen

Zweifarbiges Cape aus der Kollektion la plus belle du quartier von das cape mädchen | Foto: Nadia Witte

Weil es uns unsere individuellen Wünsche erfüllt. Das schöne an den Stücken: sie sind zweifarbig und können teilweise gewendet werden. Ob in knalligen Farbkombinationen oder klassisch-zurückhaltend (siehe Kollektion la plus belle du quartier), ob in gedeckten Farben und aus Tiroler Waldloden (siehe Kollektion Großstadtindianer) oder ob lässig und wild (siehe Kollektion Texas) – das Berliner cape mädchen fertigt in ihrem Kreuzberger Industrieloft Capes für jeden Gusto. Dabei bestehen alle Capes aus kuschelig-weicher Lammwolle. Wer es noch etwas individueller mag, kann auf Wunsch Stickereien anfertigen und sich dadurch das Cape individualisieren lassen. Die Auswahl ist mittlerweile üppig und eigentlich möchte man jedes Stück in seinem Kleiderschrank haben.

Wer ist das cape mädchen? Ein Interview

Josephine gaede Das Cape Mädchen

Josephine Gaede hat aus ihrem Hobby einen Beruf gemacht

Hinter dem Label steht, wie aufmerksame Leser schon der Einleitung dieses Textes entnommen konnten, die zauberhafte Josephine Gaede. Eigentlicht ist sie studierte Juristin, doch dann entdeckte sie ihre Liebe zu Capes – in Italien.

„Als ich in den Semesterferien vor vier Jahren in Norditalien war, entdeckte ich in einem Schaufenster am Comer See ein Cape – und habe mich sofort verliebt!“ erzählt sie im Interview. „Das habe ich dann zunächst nur importiert, bis ich mich vor einigen Jahren (mit dem 1. Staatsexamen in der Tasche, also Jura passé) dann Vollzeit dem ‚cape mädchen‘ widmen konnte und angefangen habe, die Capes voll und ganz selbst zu designen.“

Josephine liebt zeitlose Mode. Für sie ist das Cape der Inbegriff dessen. „Was ich am Cape so liebe, ist der Interpretationsspielraum, den es schafft. Ob alte Dame oder junges Mädchen, ob dick oder dünn, das Cape kleidet jeden und formt in der Regel immer eine tolle Silhouette. Wie und wozu man es trägt, bleibt aber jedem selbst überlassen und ich staune immer wieder, was für tolle Einfälle meine Kundinnen haben. Das Cape beschränkt einfach nicht, sondern bietet vielmehr Freiheit und lässt einen kreativ werden.

Das Cape Mädchen

Kein Ende bei dem Cape Mädchen in Sicht. Gut so, finden wir | Foto: Nadia Witte

Eigentlich war das Geschäft mit dem Cape für Josephine ein Hobby – neben dem Jurastudium. Das erlaubte ihr, „alles langsam anzugehen“, wie sie uns erzählt.

„Das hat sich auf natürliche Weise ergeben, was richtig toll ist. Kein übers Knie brechen, sondern es sollte irgendwie so sein. Die Nachfrage wuchs einfach während der letzten Jahre von Monat zu Monat und es machte immer mehr Vergnügen, die Aufgaben wurden vielfältiger, die Presse immer aufmerksamer und so ist das cape mädchen erwachsen geworden. Peu à peu wird alles immer professioneller und ich gehe, learning-by-doing, langsam aber stetig voran.“

Wie geht es weiter mit dem cape mädchen?

Die Welt soll um immer mehr cape mädchen reicher werden! Die Cape-Palette des cape mädchens wird ausgebaut. Und ich habe noch viel vor!“ verspricht die junge Kreuzbergerin. Und wir freuen uns drauf, liebe Josephine!


Friederike HintzeFriederike Hintze, oder lieber Frieda, gründete gemeinsam mit Marie von der Heydt den Blog Louise et Hélène. Seit vielen Jahren arbeitet sie als freie Journalistin und Bloggerin im Lifestyle-Bereich. Frieda liebt guten Wein und gute Bücher,  ist am Liebsten unter Freunden oder an der Küste – oder beides – und geht gerne Laufen. Wenn sie für sich ist, guckt sie mehr oder minder heimlich Unter Uns. Und zwar seit der ersten Folge.

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